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Dispensatorium für die königlich sächsischen Lande oder Philipp Jakob Piderit's Pharmacia rationalis
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230
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Zweyle Abtheilung.

4. Harz, absiringirender und scharfer Stoff, in Wein«geisi aufgelöst.

5- Aeußerlich.

zac^. I'l'nctura <3u2l2ci vol2tiÜ5.r. Flüchtige Guajatharztinctur.

2. Man nimmt vier Unzen Guajatharz, digerirt es ohneWarme in einem vcrfchloßnen Gefäße mit anderthalb Pfundweimgem Salmiakgeist und filtrirt die Tinctur.

3. Wie bey Nr. ;oz.

4. Harz in Weingeist aufgelöset, mit flüchtigem Lau«gensalze.

5. In Tropfen.

zic». .l'iuctlllÄ I>2«2e.

1. kacktinctur.

2. Man nimmt eine Unze Lack, eine halbe Unze auser«lesene Myrrhe, reibt es zu Pulver und gießt eine halbeUnze Kaliaustosung (liqu»wen tartari) zu, so daß es einTeig wird, den man bey gelindem Feuer austrocknet, unddarauf ein halbes Pfund Loffelkrautgeisi zusetzt. Man di«gerirt es drey Tage lang und filtrirt die Tinctur.

3. Wie bey Nr. zoz.

4- und 5. Wie dey Nr. zc»8.

z 1 l. I'inctur» Xl3rtl8<

1. Eisentinctur.

2. Man nimmt eine Unze Eisenextract und acht UnzenQnittensaft, digerirt es einige Tage lang und filtrirt dieTinctur.

4. Essigsaures Eisen, vegetabilischer Schleim»

5. In Tropfen und unter wässerige Mixturen.

Zl2. Imetura rvliei 2^uo«Ä.l. ^nim» rusi, wasserige Rhabarbertinctur.