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Dispensatorium für die königlich sächsischen Lande oder Philipp Jakob Piderit's Pharmacia rationalis
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217
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Zubereitete und zusammengesetzte Arzneyen. 217

277. 8uccu« I^uiliti^e.

1. Lalrizensaft.

2. Er wild in Spanien und Sizilien, auch im Bam-bergischen durch Auskochen der frischen Wurzeln und Ab-dampfen bereitet und uns zugeführt, gehört daher in dieerste Abtheilung.

3. ») Wenn man ihn in Wasser auflöset, so findetman, ob er mit fremdartigen Dingen, Stroh, Sand,Mehl «. verunreinigt ist. K) Den Kupf rbalt entdeckt ma»wie bey Nr. 276. c) Der beste ist röthlich «braun, aufdem Bruche glänzend > schwarz, zieht sich in goldgelbeFaden, schmeckt süß, riecht angenehm, nicht brenzlich undzergeht gänzlich auf der Zunge.

4. Schleim, Zuckerstoff.

5. Für sich zum Kauen.

278. 8uccu« Kibium.

1. Johann isbeerensaft.

2. bis 5. Wie bey Nr. 272.

279. 8uccu5 rubi iällei.

1. Himbeere nsaft.

2. bis 5. Wie bey Nr. 272.

280. 8ulplwr auiÄtum Lntlmonli.

1. 8ulpliur 5libi»tum -ml2nti«cum, orangefarbner Spies«glanzschwefcl, goldfarbner Spiesglasschwefel.

2. Man nimmt zwey Pfund von der Flüssigkeit, wor«aus sich der Mmeralkermes pracipitirt hat, (siehe Nr. izz.)filtrirt sie, setzt in einem gläsernen Gefäße zwölf Pfunddesiillirtes Wasser zu, und tröpfelt so lange verdünnteSchwefelsaure ein, bis sich kein Pulver mehr niederschlägt.Das niedergeschlagene Pulver sammelt man auf dem F>l»