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Zweyle Abtheilung.2. ^cemm 8ülurni.
1. ^cetum I.itk3lß^iii, z. ?lumv>, Liquor plumbi»cetici, Bleyessig, essigsaure Bleyauflosung.
2. Man nimmt ein halbes Pfund Schieferweiß oderMennige, und kocht es mit zwei) Pfund Weinessig in einemirdenen, glasurten Geschirre oder bleycrnen Kessel bey ge»linder Warme und unter beständigem Umrühren mit einemhölzernen Spatel eine Stunde lang (bis über die Hälfte)ein, seihet die Flüssigkeit durch und bewahrt sie in einemwohl verstopften Glase.
z. ») Färbt er die Lakmustinctur roth, so ist der Essignicht völlig mit Bley gesättigt, b) Wird er durch 8M-icu««ali« »mmnniaci blau gefärbt, so enthält er Kupf.r.
4. VlepfM in Essig <:ufaeloset, in flüssigem Zustande.
5. Aeußcrlich.
6. Will man Vleyglatte anstatt der Mennige oder desSchieftrweißcs dazu nehmen, so Njüß man sich zuvorderstüberzeugen, daß sie leine Kupftrthcile enthalt. Will mandas Präparat ganz wasscrhel! haben, so muß man entwederdeMirten, oder aus Brandwemnachgang bereiteten Essigdazu anwenden.
z. Rectum znuilliticum.
?. Mecrzwiebclessig,
2. Man nimmt ein Pfund präparirte Meerzwiebel, zer«schneidet sie ganz fein, gießt sechs Pfund Weinessig darauf,läßt diesen Aufguß wenigstens drey Tage in der Sonneoder sonst an einem warmen Orte siehn, drückt die Meer«zwiebel dann aus und seihet die Flüssigkeit durch.
3. Er muß gelblich, braun und hell seyn und darf tei«nen Schimmel bekommen.
4. Essig und scharfer Pfla»zensioff.
5. Innerlich, ferner zu Gurgelwassern, Pflastern lt.besonders zu Bereitung des 0x^mel «quilliricum.