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Dispensatorium für die königlich sächsischen Lande oder Philipp Jakob Piderit's Pharmacia rationalis
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ic> Erste Abtheilung.

2., An feuchten, schattigen Gegenden.

4. Enthält dieselbe Saure.

6. Lxtlacilim ^ceio5ell,e. 82I ^ceto«ell»e.

4. Hcetum «im.

1. Weinessig.

2. In den Rheinländern, Franken und andern beut«schen Weingegenden aus saurem Weine, Weinhefen lc.gewonnen.

3. ») Er muß hell und llar, etwas gelblich, von an»genehm und stark saurem Gerüche und Geschmack« seyn.Zwey Unjen müssen hinreichen, 1 Drachma 8»l tnllüri voll«kommen zu sattigen, d) Verfälschung mit Schwefelsäure:Auflösung von salzsaurer Schwererde giebt einen weißenNiederschlag, der in Salpetersäure sich nicht austobst undim Glühen nicht zersetzt wird, c) Salzsäure: Auflösungvon salpetcrsaurem Silber giebt einen weißen käsigen Nie»verschlag, cy Salpetersaure: mit 8»! t2li»ri gesättigt, biszur Trockniß abgeraucht, so verpufft das Residuum auf glü»heuden Kohlen, e) Weinsteinsaure: bis auf ein Zehntheileingekocht, mit der Hälfte höchst reinem Weingeisie ver»mischt: eine gesättigte Auflosung von 82I t»rt»ri pracipitirtWeinstein, l) Kupfer: durch 8püiru5 82l>z »mmomaci c,u-5licu« wird er blau. x) Vley: süßlichsaurer Geschmackund durch Hahnemannsche Weinprobe wird er braun oderschwärzlich. I,) Scharfe Pfianzensioffe: zurückbleibenderbrennender Geschmack im Munde und das durch Abrau»che« erhallne Ertract hatj keinen milden, sondern brennen»den Geschmack, i) Obstessig und Bieresfig: das Extract ent»hält kein Kali.

4. Essigsaure, vermischt mit Weinsieinsaure, Wein,stein, Schleim, Zucker, Kalkerde, Weingeist und Wasser.

5. ») Unt» Getränke, b) Umschlage, Bähungen,warme Dämpfe, Klystiere.

6. ^cemm cunceun-lium, äeznllütum. 0x)'mel simplex