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Beim Einfassen, Zerschneiden, Verpacken dieser Fruchtmuss man behutsam und vorsichtig sein, damit man denStaub davon nicht einathme. Derselbe erzeugt bei VielenUnwohlsein, Erbrechen, Niesen, Anschwellung der Nase undheftige Entzündung der Schleimhäute der Nase und derMundhöhle.
Bueholz fand in 500 Th. der reifen Früchte: 20 eigentümliche, -heftiges Brennen, Entzündung und Betäubung des Geschmacks be-wirkende, balsamisch riechende, harzähnliehe, in Wasser wenig, inWeingeist, Aether und fetten Oelen leicht lösliche Substanz, dasCapsicin; 43 Extraktivstoff von gewürzhaft bitterem Geschmack;105 Extraktivstoff mit etwas Gummi; 46 gummigen Stoff, 38 Wachs;16 eiweissähnliche Materie; 140 Faser: 60 Feuchtigkeit; 32 Verlust,Kalk- und Kalisalze.
Fructus Citri.
Mala s. Poma Citri recentia, Cedromela; Citronsj Lemons;
Ci tronen.
Pli. Bor., Ilamfi.. Hann., Sax., §1. Mols.
Citrus mediea Linn. (Zitronenbaum.S. unter Cortex Fructus Citri.
Der frisch ausgepresste Saft (Succus recenter expressu8~)der Citronen mit saurem Marke wird mit Zucker zu einemSyrup gekocht, sehr häufig aber in der Receptur zu Satu-rationen gebraucht. Die Citrone wird abgeschält, in zweiTheile geschnitten und jeder Theil in der bekannten Citro-nenpresse ausgedrückt. In Ermangelung dieser Presse wirddie Citrone durch Abschälen möglichst von der dickenschwammigen Rinde befreit, das Mark im porcellanenen Mör-ser zerdrückt und dann in einem dünnen leinenen Kolato-rium ausgedrückt. Bei grösseren Mengen bedient man sich•der Schraubenpresse (s. S. 149). Der Saft wird für denRecepturgebrauch nur kolirt. Er geht wegen seiner Schleim-theile sehr schwer durch das Filter. Eine Citrone giebt 6 bis 9Drachm. Citronensaft. Gemeinlich rechnet man auf 6 Drachm.Saft eine Citrone. Zum Aufbewahren auf länger denn eineWoche eignet sich dieser Saft nicht. Ist seine Aufbewah-rung auf längere Zeit wünschenswerth, so kocht man ihnauf, lässt einen Tag absetzen, filtrirt ihn, füllt ihn dann in