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1 (1855)
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1174
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2 bis 4 Unz-Flaschen und behandelt ihn ähnlich, wie vomHimbeersaft Seite 673 erwähnt ist. Am einfachsten undbequemsten ist es, statt des Saftes die krystallisirte Citro-nensäure in Wasser gelöst in der Receptur zu verwen-den. 50 Gran derselben entsprechen 10 bis 12 Drachm. desfrischen Citronensaftes, welche hinreichen eine Drachm. koh-lensaures Kali zu sättigen. Die in Wasser gelöste Citro-nensäure lässt sich nur kurze Zeit aufbewahren. Sie ver-dirbt in wenigen Wochen. Im Uebrigen s. auch unter Li-quor Kali citrati PA. Hamb. und Cort. fruct. Citri.

Der Citronen - oder Limonensaft, Italienischer Citro-nensaft, welcher in grossen Quantitäten in den Handel ge-bracht wird, ist weniger sauer und hat von den Kernen ei-nen etwas bitteren unangenehmen Geschmack und häufigeinen üblen Geruch. Seine Anwendung in der Receptursollte nur dann statthaft sein, wenn der Arzt ausdrücklichSuccus Citri Italiens vorschreibt. Häufig ist er mit Essigverfälscht, oder auch, was richtiger sein mag, seine Citro-nensäure hat sich zum Theil in Essigsäure umgewandelt. 3Unz. sättigen durchschnittlich 1 Drachm. Pottasche. Eskommt auch ein zur Muss - oder Extraktdicke eingedampf-ter Citronensaft im Handel vor. Es eignet sich jedoch auchdieses Präparat nicht für den pharmaceutischen Gebrauch,weil es meist mit den ätherischen Theilen der Citronenschalengeschwängert und mit Weinsteinsäure verfälscht ist.

Personne hat durch Versuche gefunden, dass die Citronensäuredes Citronensaftes, so wie auch citronensaurer Kalk beim Aufbewah-ren einer eigenthümlichen Selbstentmischung (Gährung) unterliegen.Die Citronensäure zerfällt hierbei unter Wasserstoffentwickelung inEssigsäure, Buttersäure und Kohlensäure.

Fructus Elaterii.

Concombre sauvage; Wild Squirtingcucumbcr ; Elselsgurken.

JPIl. Hailll». Die frischen Früchte. Sie werden nur zurBereitung des Extractum Elaterii gebraucht.

Sfomordiea Elaterium Linn., Esseisgurke, Spring- oder

Spritzgurke.Cucurbitaceae Juss. Monoecia Monadeiphia.

Hayne Arzng. 8. T. 45.