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FriictiiM Capsici aniiul.
Piper Hispanicum s. Indicum; Puivre d'/nde; Cayenne Pepper,Pepperpods; Spanischer oder Türkischer Pfeffer, Taschen-oder Schotenpfefier.
Pb. Bor. Eine fleischige, nicht mit Muss angefüllte, ko-nische, rothe, glänzende, innen hohle, 2 bis 8fächrige Beeremit weissen flachgedrückten Samen von brennendem Pfef-fergeschmacke.
I»h- llainb., Hanu.. Sa\.. §!• Ifols.
CiiyHiruiH aimuitm Linn. Taschenpfeffer etc.Solaneae. Juss. Subord. Uaccatae. Pentandria Monogynia.Hayne Arzng. 10. T. 24.
Diese einjährige Pflanze ist ursprünglich in Indien, jetztauch im südlichen Amerika und Afrika zu Hause. Bei unswird sie in Gärten gezogen. Es giebt verschiedene Abarten,welche sich nur durch die Form ihrer Früchte unterschei-den. Bei uns wird der Samen im März in Mistbeete oderTöpfe gesäet und dann die Pflänzchen in starkgedüngtesfettes Land gesetzt. Letztere müssen einige Male behacktund öfters begossen werden. Wenn sich die Früchte gefärbthaben, werden sie abgenommen. Für die Bewohner desheissen Amerikas sind sie ein unentbehrliches Gewürz.
Der Spanische Pfeffer des Handels ist die nicht gänz-lich gereifte, verschieden gestaltete, längliche oder konische,getrocknete, glänzende, mehr oder weniger dunkel- oder hell-roth oder rothgelb gefärbte Beere. Sie besteht aus einem grü-nen becherförmigen Kelche, einer dünnen lederartigen Hülle,einem schwammigen häutigen Marke und 2 bis 3 Fächern,gefüllt mit einer Menge gelblicher, rundlicher oder nieren-förmiger, platter Samen Im frischen Zustande besitzt dieseFrucht einen betäubenden, im trocknen gar keinen Geruch,aber einen scharfen, feurigen, brennenden Geschmack, reiztbeim Reiben oder Pulvern zu heftigem Niesen und erregtauf die Haut gebracht brennendes Jucken, Entzündung, selbstBlasen. Sie muss gehörig trocken, von schöner Farbe,nicht schwärzlich oder von Würmern zerfressen sein. Umsie zu pulvern, wird sie vorher klein geschnitten, mit Tra-ganthschleim angerührt und dann getrocknet.