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vor Feuchtigkeit und den Sauerstofi der Luft zu schützen,in kleine gleichfalls etwas erwärmte Flaschen, -welche mitgutschliessenden Korken und Tekturen von Blase versehenwerden müssen. Verwendet man die StofFmengen, welchedie Ph. Hamb. vorschreibt, so beträgt die Ausbeute 18Drachm.Vorgang. Wird Eisen (Fe) mit Chlorwasserstofl-säure (HCl-|-Aq.) in dem Verhältnisse, dass Eisen im Ue-berschuss vorhanden ist, macerirt, so verbindet sich das Ei-sen mit dem Chlor (CI) der Chlorwasserstoflsäure zu Eisen-chlorür (FeCJ), und Wasserstoff (H) entweicht als Gas. AusFe und HCl entstehen FeCl und H. Das Eisenchlorür löstsich im gegenwärtigen Wasser; es nimmt aber in Berührungmit der Luft etwas Sauerstofi auf und die Oberfläche derLösung bedeckt sich mit einem gelben Häutchen, welcheseine Verbindung von Eisenchlorid mit Eisenoxyd ist. DurchZusatz einiger Tropfen Chlorwasserstoflsäure wird das Ei-senoxyd gelöst.
Eigenschaften. Das officinelle Eisenchlorür ist eingrünlich weisses oder gelblich grünes, sauer reagirendes, herbtintenhaft schmeckendes Salzpulver, welches leicht Feuchtig-keit anzieht und in Wasser und Weingeist mit Hinterlas-sung eines sehr geringen Rückstandes löslich ist. In Aetherist es unlöslich. Mit der Luft in Berührung oxydirt sichein Theil des Eisengehaltes zu Eisenoxyd, welches beim Auf-lösen in Wasser zurückbleibt und die Lösung trübe macht.Das reine Eisenchlorür im wasserfreien Zustande wird erhalten , wennChlorwasserstoffgas über Eisen geleitet wird , oder wenn 8 Th. rei-nes gepulv. Eisen mit 15 ^ Th. Salmiak bis mm Glühen erhitzt wer-den. Eisenchlorür bleibt in Gestalt einer aus weissen seidenglänzen-den Blättchen bestehenden Salzmasse im Rückstande. Mit 4 Aeq.Wasser krystallisirt es aus seiner Auflösung in blassgrünen rhombi-schen Säulen oder rhombischen Oktaedern; wird dagegen die Auflö-sung des Salzes bei massiger Hitze zur Trockne eingedampft, so ent-hält der grünlichweisse Rückstand nur noch 2 Aeq. Wasser. Es istdann in diesem gewässerten Zustande weniger der Oxydirung durchden Sauerstoff der Luft ausgesetzt. In starker Rothglühhitze ist dasEisenchlorür flüchtig und zersetzt sich dabei bei Luftzutritt zu einerVerbindung von Eisenchlorid mit Eisenoxyd. Die Formel des kry-stallisirten Eisenchlorürs ist: FeCl-j-4HO, die zur Trockne eingedampf-ten: FeCI-f-2HO. Das Aeq.-Gew. des ersteren ist 99,5, das des ande-ren 90,5.
Prüfung. Das Eisenchlorür muss in Wasser, welches