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1 (1855)
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masse wird alsbald in Meine erwärmte Fläschchen gethanund gut verpfropft avfbetrahrt.M*Il. Sl. Hüls, lässt eine Un%. Eisen in einem Gemischaus Salzsäure und Wasser, von jedem vier Un%,,bis auf einen kleinen Rückstand auflösen und die filtrirteLösung alsbald in einem porcellanenen Gefässe zur Trockneeindampfen.

Am besten ist es, Eisendraht in kleine Stücke zu zer-brechen und mit der verdünnten Chlorwasserstoffsäure zuübergiessen. 4 Unz. Chlorwasserstoffsäure von 1,200 spec.Gew. lösen 6 Drachm. Eisen auf und bilden damit Eisen-chlorür. Es sind aber 8 Drachm. Eisen vorgeschrieben, da-mit ein Eisenüberschuss bleibe, welcher die Bildung von Ei-senchlorid verhindert. Der Kolben, welcher mit der Mischungzu ^ angefüllt ist, wird erst dann stark erwärmt, wenn dieGasentwickelung nachlässt. Hierbei verschliesst man denKolben mit einem engröhrigen Trichter. Sobald die Gas-entwickelung aufgehört hat, wird die hellgrüne Flüssigkeitnoch warm in einem bedeckten Trichter rasch filtrirt undim Sandbade in einem porcellanenen Kasseroll schnell zurTrockne eingedampft (vergl. auch Liq. Ferti chlorati). DiePh. Hamh. lässt anfänglich in einem eisernen Gefässe ab-dampfen, weil in einem solchen Gefässe eine Eisenoxydbil-dung weniger stattfinden soll. Trotzdem überzieht sich dieSalzlösung dennoch mit einem feinen gelben harten eisen-oxydhaltigen Häutchen. Der spätere Zusatz von einigenTropfen Chlorwasserstoffsäure hat nur den Zweck das sichbildende Eisenoxyd aufzulösen und die Flüssigkeit klar zuhalten. Eine Eisenoxydbildung verhindert der Säurezu-satz nicht. Hat man kleinere Mengen Eisencblorür darzu-stellen , so füllt man die filtrirte Lösung in ein geräumigesdünnes Medicinglas mit dünnem Boden, stellt dieses in einSandbad und dampft so weit ab, bis ein mit einem erwärm-ten Glasstabe herausgenommener Tropfen auf eine kalteGlasscheibe gebracht alsbald krystallinisch erstarrt. Manlässt nun im Sandbade die Flasche mit einem Kork ver-schlossen völlig erkalten, zerschlägt sie hierauf und zerreibtdie von den Glastrümmern befreite harte Salzmasse in einemerwärmten Mörser. Das Pulver füllt man alsbald, um8