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mit einigen Tropfen Chlorwasserstoffsäure angesäuert ist,klar löslich sein. "Wird diese Lösung nach Zusatz einigerTropfen Cblorbaryumlösung weiss getrübt, so kann das Prä-parat Schwefelsäure enthalten. Bringt Schwefelwasser-stoff in der angesäuerten Lösung eine bräunliche Trübunghervor, so-enthält es Kupfer. Ein geringer Eisenoxyd-gehalt maRt das Präparat nicht verwerflich, weil derselbebei der ge^^^nen Bereitinigsmethode nicht verhindert wer-den kann. ^B mehr Eisenoxyd das Präparat enthält, um sogelber ist es.
Ferrum cyanatum.
3FeCy-j-2Fe a Cy s -f-Aq. Ferrum hydrocyanicum, Ferrum'Borussicum, Ferrum zooticum, Ferrocyanuretum Ferri, Cya-nuretum s. Hydrocyanas Ferri; Coeruleum Berolinense s. Pa-risiense; Cyanure de Fer, Bleu de Berlin ou de Prusse; Prus-sian blue[; Eisencyanürcyanid, Berliner Blau,Pariser Blau.
Pll« Hnitll». Einer Auflösung von zwei Vnz. Kalium-eisencyanür in zehn Unz. destill. Wasser wird mitWasser verdünnte Eisenchloridlösung so lange zu-getröpfelt, als dadurch ein Niederschlag entsteht. Dieserwird durch Filtration vom Flüssigen abgesondert, ausge-waschen und getrocknet.
Das Berliner Blau wurde im Jahre 1708 von Diesbachin Berlin entdeckt.
Beim Vermischen einer Lösung des Kaliumeisencyanürs(FeCy-f 2KaCy) mit einer Lösung des Eisenchlorids (Fe 2 Cl 3 )entsteht ein Niederschlag von dunkelblauer Farbe, Eisen-cyanürcyanid (3FeCy-J-2Fe 2 Cy 3 ). Das Chlor des Eisen-chlorids tritt an das Kalium des Kaliumeisencyanürs undbildet damit Chlorkalium; das Eisen des Eisenchlorids trittmit dem bis dahin an Kalium gebundenen Cyan zusammenund bildet damit Eisencyanid, welches mit dem Eisenoyanürdes Kaliumeisencyanürs sich vereinigt und als Eisencyanür-cyanid den blauen Niederschlag darstellt. Dieser enthältstets kleine Mengen Cyankalium.
Aus 3(FeCy+2KaCy) und 2(Fe i Cl 3 ) werden 6(KaCl)