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1 (1855)
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1079
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ausgesüssf, von der wässrigen Flüssigkeit so viel als mög-lich mittelst eines Hebers befreit, und dann das feuchtePräcipitat sogleich in einem porcellanenen oder eisernenKassoroll mit zwei Unz. gepulv. weissem Zucker ge-mischt, im Dampfbade zur Trockne gebracht und in ei-nem gut verstopften Glase aufbewahrt. Es ist ein grün-lich graues, mit Säuren aufbrausendes Pulver. Es be-steht aus 1 Th. kohlensaurem Eisenoxydul und 2 Th. Zucker.PIl. Sl. Mols, giebt im Taxanhange von 1847 genau die-selbe Bereilungsweise an.

Seitdem bei den Aerzten die Ansicht Eingang gefundenhat, dass die Eisenoxydulsalze tonisirend, dagegen die Ei-senoxydsalze adstringirend wirken, trägt man nach der Dar-stellung eines leicht verdaulichen Eisenoxyduls oder einesEisenoxydulsalzes von mildem Geschmack und milder Wir-kung grosses Verlangen. Eine Menge Vorschläge und Vor-schriften sind gemacht und gegeben worden. Das Ferrumcarbonicum saccharalum ist eine Probe davon. Da das koh-lensaure Eisenoxydul in Berührung mit der Luft durch denSauerstoff derselben zum grössten Theil in Eisenoxyd ver-wandelt wird, so hat man diesem Uebelstande durch einenZuckerzusatz etwas abzuhelfen gesucht. Der Zucker undauch die anderen Kohlenhydrate haben die Eigenschaft, dieOxydation des Eisenoxyduls zu massigen oder zu verrin-gern. Eine Unterbrechung oder völlige Verhinderung derOxydation lässt sich jedoch dadurch nicht erzielen. Der inder Presse stark ausgedrückte und von Feuchtigkeit mög-lichst befreite Niederschlag des Eisencarbonats wird schnellmit dem gepulverten Zucker gemischt, einen halben Zolldick in einem starken porcellanen Reibmörser ausgebreitetund ohne Umzurühren an einem heissen Orte, bei einerTemperatur von 60 bis 80°, vollständig ausgetrocknet. EineMischung aus gleichen Theilen Rohrzucker und Milchzuk-ker ist weit passender, weil sie die Austrocknung in kürze-rer Zeit zulässt. Zu Pulver zerrieben wird das Präparat ineinem gut zu verkorkenden Glase aufbewahrt. Man vergl.übrigens Ferrum oxydatum fuscum.

Die Pilulae ferratae Valetti bestehen aus 90 Gran Ferr. carb.sacch., 8 Gran Rd. Althaeac und etwas Wasser. Aus dieser Masse wer-den 30 Pillen gemacht und mit Zimmt bestreut.