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1 (1855)
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papiernen Beutelchen, welches mit einer Giitsignatur beklebtist, an einem temperirten Orte (bei 30° C.) getrocknet, zuPulver zerrieben und in einem gut verkorkten gläsernenFläschchen neben Arsenik aufbewahrt. Die Ausbeute be-trägt durchschnittlich 21 Dracbm.

Vorgang. Wird ein Gemisch aus gleichen Th. arse-niger Säure (AsO 3 ) und salpetersaurem Kali (KaO,N0 5 )geschmolzen und schwach gegHibt, so bleibt im Rückständearsensaures Kali (KaO,As0 5 ). Die Salpetersäure des sal-petersauren Kalis nämlich oxydirt mit einem Theile ihresSauerstoffs die arsenige Säure zu Arsensäure, welche mitdem Kali des gedachten Salzes sich verbindet, und Stick-oxydgas (NO 4 ) entweicht. Das farblose Stickoxydgas nimmtmit der Luft in Berührung Sauerstoff auf und wird zu Un-tersalpetersäuredampf (NO 4 ), erkennbar an seiner gelbbrau-nen Farbe. Während des Prozesses verdampft auch etwasArsenik. Beim Vermischen der Lösung des arsensaurenKalis mit einer Lösung des schwefelsauren Eisenoxydufs(FeO,S0 3 ) scheidet sich ein weisses Präcipitat, basisch-ar-sensaures EisenoxyduJ, aus, welches Sauerstoff aus der Luftaufnimmt und eine bräunlich grüne Farbe annimmt, indemetwas Eisenoxyd sich bildet.

Die Eigenschaften des officinellen Präparats sind obenschon angegeben. In seiner Zusammensetzung ist es einsehr unsicheres Präparat. 120 Gran, welche bei 25° C. aus-getrocknet waren, verloren noch 36 Gran Wasser. Das bei30° C. getrocknete besteht ungefähr nach Procenten aus35 Eisenoxydul, 10 Eisenoxyd, 39 Arsensäure und 16 Was-ser. Es ist als Drittelarsensaures Eisenoxydul zu betrach-ten. Sehr giftig. Stärkste Gabe T ' ¥ Gran QPh. Hamb.).

Ferrum carbonicum saccharatum.

Carbonate ferreux sucre; gezuckertes kohlensaures

Eisen.

JPIl» JHDllMb. Die Quantität kohlensauren Eisen-oxyduls, welche man nach der unter Ferrum oxydatum fus-cum s. carbonicum gegebenen Vorschrift gewinnt, wirdnicht filtrirt, ausgepressl und getrocknet, sondern nur gut