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1 (1855)
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büch8e an einem trocknen Orte. Es ist ein leicht Verdauli-ches Nahrungsmittel.

Ein Theil präparirtes Gerstenmehl, 1 Tii. Zucker und 2 bis 3 Th.präparirte Kakaobohnen gemischt, erwärmt und in Chokoladenfor-men geschlagen geben die präparirte Gerstenmehlchokolade,Pasta caccaotina hordeata.

Fei Tauri.

_ ri «hui.

Fiel de boeuf; Bulis galt; Rindsgalle, Ochsengalle.JPli. Bor.) Ilaiuli.. Kann., Sax., SI. Holst.

Fei Tauri inspissatum«

Eingedickte Rindsgalle.

Ph. Bor. Frische Rindsgalle wird erwärmt, durch Lein-wand kolirt und in einem porcellanenen Gefasse unter be-ständigem Umrühren im Dampfbade Qbei 50 bis 60° C}zur Wermulhsextrakl - Konsistenz eingedampft. Sie seivon bräunlich grüner Farbe und gebe mit Wasser eineklare grünliche Auflösung.

Ph. Haiill».. Ilaim., Sax., 81. Mols. Frische Rinds-galle wird durch Leinwand kolirt und im Dampfbade zum2ten Grade der Extraktkonsistenz abgedampft.

Die Galle verdirbt ausserordentlich leicht, nimmt einensehr üblen putriden Geruch an und wird sehr schleimig.Im Sommer geht die Galle oft schon in einem Tage in die-sen Zustand über. Man hat also darauf zu sehen, dass mandie Gallenblase alsbald nach dem Abschlachten des Rindesgeliefert bekommt. Häufig giessen die Fleischer betrüglicherWeise noch Wasser in die Gallenblase, um die Gallenmassezu vermehren. Diese Verfälschung lässt sich alsbald durchdas spec. Gew. erkennen. Dieses darf bei 15° C. nicht un-ter 1,018 gehen. Gemeinlich variirt es zwischen 1,020 bis 1,025.

Die frische Rindsgalle, Fei Tauri recens, wird seltendispensirt, dagegen ist die zur Extraktdicke eingedampfteein sehr häufiger Bestandtheil der Pillen. Die frische vonNatur schleimig» Rindsgalle wird etwas erwärmt, um sieflüssiger zu machen, dann durch ein leinenes Tuch kolirtund sogleich im Wasserbade in einer porcellanenen Schaleunter Umrühren zur Extraktdicke eingedampft. Die Ph. Bor.