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Stryeliiios Jgnatii Bergii.
(Jgnatia amara Linn.)
Apocyneae Brown. Pentandria Monogynia.
Die Jgnazbobnen sind die Samenkerne der Frucht eineskletternden Strauches, Slrychnos Jgnatii, auf den Philippini-schen Inseln. Diese Samenkerne sind fast bis zu 1 Zolllang, etwas platt, auf der einen Seite erhaben auf der an-deren 3 bis 4kantig und mit einem staubartigen Filze be-deckt. Aussen sind sie lichtbraun, innen grünbräunlich,hornartig, etwas durchscheinend, von einem wenig bemerk-baren, aber unangenehmen Gerüche und äusserst bitterenanhaltenden Geschmacke. In chemischer und medicinischerHinsicht gleichen sie der Nux vomica, daher sie auch trotzaller Anpreisung wieder absolet geworden sind. Sie ent-halten jedoch mehr Strychnin und weniger Brucin. Gemein-lich werden sie in Pulverform angewendet. Höchste Gabe2 Gran. Die Tmcfura fabarum St. Jgnatii wird aus 1 Tb.geraspelter Jgnazbohnen und 5 Th. rektif. Weingeist berei-tet. Höchste Gabe 20 Tropfen.
Farina Hordei.
Farine d Orge; Barley-ßour; Gerstenmehl.I*li. Hör., Sax.
Hordenm rul^are Linn. Gemeine Gerste-Hordeum hexastichoii Linn. Sechszeilige Gerste.Gramineae. Triandria üigynia.
Das Gerstenmehl enthält im 100 nach Einhoff: kleber- und stärke-mehlhaltigen Faserstoff 7,29, Stärkemehl 67,18, Gummi 4,62, Schleim-zucker 5,'ii, Kleber 3,52, Eiweiss 1,15, sauren phosphorsauren Kalkmit Eiweissstoff 0,24, Wasser 9,37. (Der Kleber der Gerste enthältauch etwas fettes Oel).
Das Gerstenmehl wird nicht vorräthig gehalten, da manes zum Gebrauch zu jeder Zeit vom Bäcker oder Müllerbeziehen kann. Man verwendet es nur zur Bereitung derFarina Hordei praeparata.