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1 (1855)
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1065
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Ocotea Pucliury major Martü.IVeetandra Pucliury major Necs v.Laurineae Juss. Enneandria Monogynia.

Esbn.

Fabae Pichurim minores.

Kleine (oder unächte) Pichurimbohnen.

Pll. Hanii, Eiförmig längliche, aussen schwärzliche, glatte,innen bräunliche, oberhalb konvexe, unterhalb etwas hohleSamen von gewürzhaftem muskatartigem Geruch undGeschmack.

Ocotea Pucliury minor Martü.

Ocolea Puchury major und minor sind nach v. Martiusin den Wäldern am Rio negro, Japura und Amazonas (Süd-amerika) einheimisch. Die Frucht ist eine fleischige Beere.Die Samenlappen werden durch künstliche Wärme getrock-net als Pichurimbohnen in den Handel gebracht, als Medi-kament aber bei uns kaum oder nur wenig gebraucht. Frü-her wurden sie gemeinlich in Pulverform angewendet.

100 Th. der grossen trocknen Bohnen enthalten 2 bis 3 in derKälte leicht erstarrendes, flüchtiges Oel von gewürzhaftem Geruchund Geschmack, 8 fettes Oel von Butterkonsistenz, 20 festes Oel, 3Harz, 12 Extraktivstoff, ebensoviel Feuchtigkeit, 12 Stärkemehl, 20Pflanzenfaser etc Die Bestandtheile der kleinen Bohnen sind ähnliche.

Häufiger wird eine andere gewürzhafte Bohne, die Tonkabohne,Faba Tonca, teves Tonca, in den Apotheken gesucht, um sie inSchnupftabak zu legen. Diese ist der Samen einer Leguminose, derDipterix odorata Willd., eines in Guinea einheimischen Baumes. Diezwischen den Samenlappen sich findende krystallinische, angenehmriechende Substanz ist nicht Benzoesäure, sondern ein sublimirbaresStearopten, von Gouibourt Coumarin genannt. Diese Substanz hatman auch in Melilotus, Asperula odorata und Anthoxanthum odoratumgefunden.

Fabae Sancti «fgnatii.

Fabae Jndicae; Fites de St. Jgnace; Sankt-Jgnazbohnen.

Pll» SftX. Ungleich gestaltete, längliche, etwas filzige Sa-men von der Grösse einer grossen Haselnuss, von dun-kelgrauer bräunlicher Farbe, hornartiger Textur und sehrbitterem Geschmack.