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1 (1855)
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ior>6 -Extractum Itliauiui Frangulae.

Faulbaumrindenextrakt.

PIl. Ilainli. Es wird aus Cortex Frangulae wie Extract.Absinlhii bereitet. Ausbeute 37 Proc.

Extractum Rhei.

Extractum Rhabarbari; Rbabarbarextrakt.

Pil. Bor. Es wird aus der Rhabarberwurzel wie dasExtract. Absinthii bereitet, nur wird statt des kochendenWassers lauwarmes von ungefähr 40° C. angewendet unddas Extrakt in Pulver gebracht. Braunschwarzes Pulver,mit Wasser eine rölhlichbraune trübe Lösung gebend.

PJl. Ilauih., IIa IUI., StlX. Es wird aus der Rhabar-berwurzel (mit lauwarmen Wasser^) wie Extract Ab-sinthii bereitet.

PJl. SI. Hols. Ein Pfd zerstossene Rhabarberwurzelwird mit sechs Pfd heissem Wasser 24 Stundenmacerirt, dann das Infusum kolirt, der Rückstand aufsNeue mit vier Pfd heissem Wasser eben so mace-rirt und dann gelind ausgepresst. Die gemischten lnfu-sen werden bei Seile gesetzt, dann klar abgegossen, kolirtund im Dampfbade zur Trockne eingedampft.

Heisses "Wasser löst aus der Rhabarberwurzel viel Schleimauf, erschwert das Abpressen, und macht die Ausbeute anExtrakt weniger ergiebig. Am besten ist es, die Wurzel indünne Scheiben zu schneiden und davon das Pulvrige, wel-ches das Ausdrücken und Pressen sehr erschwert, mittelsteines feinen Speciessiebes abzuschlagen. Die Wurzelschei-ben werden übereinander und zusammengeschichtet und mitsoviel Wasser (25 bis 30° C.) Übergossen, dass dieses 2 bis3 Finger darüber hinweg steht. Nach 24 Stunden kolirtman und presst sanft aus. Der gelockerte Rückstand wirdnochmals mit ebensoviel Wasser macerirt und wieder, aberstärker ausgepresst. Man lässt die gemischten Brühen einenTag absetzen, kolirt und dampft im Wasserbade ein. Aus-beute an trocknem Extrakte 30 bis 40 Proc, an Extrakt vonHonigkonsistenz 40 bis 55 Proc. Zieht man es vor die Ex-traktion durch Verdrängung auszuführen, so wird die Wur-zel in Form der gewöhnlichen Species mit einem gleichen