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Schicht scheidet. Wird dem Extrakt eine festere Konsistenzgegeben und dasselbe gut gegen die Luftfeuchtigkeit be-wahrt, so tritt dieser Uebelstand nicht ein. Eine körnigeoder griesliche Beschaffenheit dieses Extrakts ist kein Feh-ler. Mit der Zeit scheiden sich kleine Krystalle eines pflan-zensauren Kalksalzes aus und dies besonders um so mehr,je öfter die Quassia ausgekocht wurde. Extraktausbeute6 bis 10 Proc. Die Corlex Quassiae giebt gegen 24 Proc.eines sehr bitteren Extrakts.
Extractum Ratanhae.
Extractum Ratanhae Americanum; Rathanhaextrakt.
JPIl. Bor., Hallt! I. , §1. Hol*. Es wird aus der RadixRatanhae wie dasExtract. Cascarill. bereitet und an einemwarmen Orte ausgetrocknet. Es ist ein glänzendes schwärz-lich rothes Pulver, mit Wasser eine trübe braunrolhe Lö-sung gebend.
Pll. IlaniK. Es wird aus der Radix Ratanhae wie ExtratUColombo bereitet.
Pll. Sax. Extractum Ratanhae Americanum emtitium. Roth-braunes glänzendes zerr• eibliches, in Wasser löslichesExtrakl.
Durch Kochen mit Wasser und durch Weingeist er-hält man ein Extrakt, welches oft die Hälfte und darüberin Wasser unlösliche Bestandteile enthält. Das durch kalteInfusion bereitete Extrakt enthält höchstens £ Unlösliches.Im Allgemeinen wird die Ratanha auf dem Deplacirungs-wege (s. Seite 996) extrahirt. Die Wurzel wird zu diesemBehufe geschnitten und dann im Mörser zerstampft mög-lichst fest in den Verdrängungsapparat eingedrückt. DieAusbeute beträgt gegen 20 Proc. Das Extractum Ratanhae,welches im Vaterlande der Ratanha durch Auskochen derWurzel bereitet und von dort in den Handel gebracht wird,ist kaum zu \ in Wasser löslich. Es darf nicht statt desselbstbereiteten dispensirt werden, wenn der Arzt dies nichtbesonders vorschreibt. Nur die Ph. Sax. lässt es zu. Esist häufig kupferhaltig.