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da er von so verschiedenen Copaiiera-Arten gewonnen wirdund auch in seinen äusseren Eigenschaften oft sichtlich sehrverschieden ist, bei solchen Untersuchungsmethoden nicht im-mer ein gleiches Verhalten zeigen kann. Zeichen der Gütesind völlige Löslichkeit in 8 Th. Weingeist von 0,800 bis 0,810.spec. Gew. Eine starke Trübung oder ein öliger Bodensatzlässt die Beimischung eines fetten Oels, ausgenommen des inWeingeist gleichfalls lösliche Ricinusöl erkennen. Eine trübeLösung giebt aber auch mancher gute unverfälschte Balsam.Keiner Balsam giebt nach Angabe einiger Pharmakopoeenmit einem Drittel seines Gewichts Aetzammonflüssigkeit von0,960 spec. Gew. eine völlig klare Mischung, eben aber soein Balsam, welcher bis 15 Proc. Mohnöl enthält. Einigedünne und gute Balsamsorten, welche vor einigen Jahren inden Handel kamen, gaben auch mit Aetzammon eine trübe,etwas milchige Mischung. Es ist also diese Probe auf Ver-fälschungen mit fetten Oelen nicht praktisch. Besser ist dieProbe, den Balsam 8 Stunden lang mit Wasser zu kochen,wobei das flüchtige Oel mit den Wasserdämpfen verdampftund ein Harzrückstand erhalten wird, der sich leicht zer-brechen und zerreiben lässt. Ein fetter salbenartiger oderzäher Rückstand lässt eine Verfälschung mit fettem Oeleannehmen. In viel kürzerer Zeit jedoch erhält man ein si-cheres Resultat, wenn man 2 Tropfen des fraglichen Bal-sams in die Mitte eines Uhrgläschens bringt und dieses soerhitzt, dass es von keiner Flamme, wohl aber von einemsehr heissen Luftzuge getroffen wird und eine Verkohlungdes Balsams nicht stattfinden kann. Ueber dem Cylindereiner gewöhnlichen Stubenlampe mit doppeltem Luftzugelässt sich dies am sichersten ausführen. Ist der Balsam acht,so trocknet er unter Verdampfen zu einem harten bräunlichenHarze, nicht aber, wenn er ein fettes Oel enthält. Nichtallein entwickelt sich während des Verdampfens zuletzt einbrenzlicher Oelgeruch, dem ähnlich, wenn der Docht einerausgelöschten Oellampe oder eines Talglichtes fortglimmt,sondern auch der Rückstand ist und bleibt schmierig. Ter-penthin und Terpenthinöl kann man allen Falls dadurchentdecken, dass man 1 bis 2 Gran Jod in ein Uhrgläschen