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welcher in 2 Samenlappen sich theilen lässt und einen ei-gentümlichen starken gewürzhaften Geruch und einen bal-samischbitteren fettigen Geschmack hat.
Die Lorbeeren enthalten nach Bonastre in S00 Th.: 4 flüchtigesOel, 5 krystallinische Materie, Laurine genannt, 64 grünes fettesOel, 25,5 Stearin, 8 Harz, 129,5 Satzmehl, 86 gummiges Extrakt, 32bassorinartigen Stoff, 0,6 Säure, 2 unkrystallis. Zucker, 94 Parenchym,32 Feuchtigkeit, Spuren Eiweiss, 7,2 salzigen Rückstand. — Pha'iosin-säure, Laurelsäure, Lauretin sind Bestandtheile, welche nach neuerenAnalysen in den Lorbeeren gefunden sind.
Baccse Jlororuiii.
Baccae s. Fructus Mori nigra?; Eures; Mulberries;Schwarze Maulbeeren.
Ph< 1 III ll»l>.. II nilll. Die frischen schwärzlichen, von ei-nem säuerlichen angenehmen Safte strotzenden, zusam-mengesetzten Beeren.
Mortis iiiura Linn. schwarzer Maulbeerbaum.Urticeae Juss. Trib. Artocarpeae Cand.Monoecia Tetrandria. Hayne Arzng. 13. T. 16.
Der schwarze Maulbeerbaum stammt aus Persien undwird seit undenklichen Zeiten in Europa kultivirt. Die Frucht,Maulbeere, ist aus den angeschwollenen und fleischig ge-wordenen untereinander verwachsenen Kelchen entstanden.Sie hat die Grösse einer Brombeere, ist schwarzroth vonFarbe und angefüllt mit einem dunkelrothen süsssäuerlichenSafte, welcher neben Farbestoff Aepfelsäure Citronensäureeinen dem Mannazucker ähnlichen Zucker enthält. DieFrüchte reifen im August. Die Baccae Rubi fruticosi (s. d. A.)ersetzen die Maulbeerfrüchte im Nothfalle.
Baccae Ribium nigrorum.
Fructus Rib. nigr.; schwarze Johannisbeeren, Ahl-beeren, Gichtbeeren.
Pll. Hamb., 81. IIols. Die frischen Beeren.