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fähigen Zucker, Gummi, Schleim, Kalksalze, Aepfelsäure, Ameisen-säure. Die unreifen Beeren enthalten besonders Stärkemehl und mehrätherisches Oel.
Die reifen Wachholderbeeren werden im Herbste ge-sammelt und getrocknet in dichten Holzkästen aufbewahrt.Zu Aufgüssen werden sie gequetscht, zu Speciesmischungengequetscht oder auch des besseren Ansehns halber zerschnit-ten verwendet.
Ilaccae «funiperi tostae.
Geröstete "Wachholderbeeren.
■Ml. Ilaillh., $1. Hol*. Die zerquetschten Wachholder-beeren werden in einem eisernen Kessel unter beständi-gem Umrühren ei lern gelinden Feuer ausgesetzt, bis sieeine braune Farbe erlangt haben. Sie dürfen nicht zustark gebrannt werden.
Ilacc.oe JLauri.
Baies de lautier; Bay-berries; Lorbeeren.Ph. Ilaml»., Hann., Sax., Sl. Hols.
Iiaurus noltili* Linn. gemeiner oder edler Lorbeerbaum.
Laurineae. Enneandria Monogynia.Hayne Arzng. 12. T. 18.
Der edle Lorbeerbaum, welcher eine Höhe von 20 bis30 Fuss erreicht und wegen seines schönen Wuchses, sei-ner immergrünen Blätter und seines balsamischen Geruchesseit den ältesten Zeiten, hochgeschätzt ist, stammt aus Klein-asien und gedeiht in allen Ländern, welche am Mittelländi-schen Meere liegen.
Die Frucht, Lorbeere genannt, ist eigentlich eineSteinfrucht (drupa). Sie ist länglich eiförmig an beidenEnden abgestumpft, einer kleinen Kirsche sehr ähnlich. Diefrische Frucht hat eine etwas glänzende bläulich schwarzeOberhaut; getrocknet ist diese bräunlich schwarz und runz-lich. Innerhalb der leichtzerbrechlichen Fruchtschale befin-det sich ein ähnlich gestalteter brauner glatter fester Kern,