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1 (1855)
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Er zeigt an:Fluorwasserstoff, Kieselsaure, Kohlensäure, Oxalsäure, Phos-phorsäure; bei Abwesenheit von Ammonsalzen auch Bor-säure, Citronensäure und Weinsäure.

Ji) Ein anderer TheiJ des Filtrats wird mit salpeter-saurer Silberoxydlösung versetzt. Dadurch werdengefällt: *

«) der Niederschlag ist in verdünnter Salpeter-säure löslichBorsäure, Citronensäure, (Kieselsäure,) Oxalsäure , Wein-säure (sämmtlich weiss), Phosphorsäure gelb.ß) der Niederschlag ist in (etwas verdünnter) Sal-petersäure unlöslich oder schwerlöslichBromwasserstoff gelblich weiss, Chlorwasserstoff und Cyan-wasserstoff weiss. Jodwasserstoff gelb.

y) beim Erwärmen scheidet metallisches Sil-ber ausAmeisensäure.

c) Ein dritter Theil des Filtrats wird mit Chlorcalcium-lösung versetzt. Dieses fällt:

Citronensäure, jedoch erst nach dem Aufkochen; ferner:Fluorwasserstoff, Oxalsäure, Phosphorsäure, Schwefelsäurein nicht zu verdünnter Lösung und besonders nach Zusatz von Wein-geist, Weinsäure. Sämmtliche weiss.

d) Ein vierter Theil des Filtrats wird mit Eisenchloridlö-sung versetzt. Dadurch werden gefallt:

Benzoesäure und Bernsteinsäure hellbraun.

3. Nicht durch Chlorbaryum, oder Salpeters. Silberoxyd,

oder Chlor calcium, oder Eisenchlorid fällbare und erkennbare

Säuren sind:

Essigsäure, Chlorsäure, Salpetersäure. Die Salze derbeiden letzteren Säuren verpuffen auf glühender Kohle.

Hat man sich durch diese Voruntersuchung von der An-oder Abwesenheit dieser oder jener Sauren überzeugt, sogeht man auf die specielle Aufsuchung der einzelnen Säurenüber. Die Gegenwart von Kohlensäure, Schwefelsäure, schwef-liger Säure, Schwefelwasserstoff, Ameisensäure hat sichschon im Laufe der Untersuchungen herausgestellt. Das