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1 (1855)
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Verhalten der übrigen Säuren zu den Reagentien ist Seite 179bis 192 angegeben und ist nur zu bemerken, dass da, woein metallisches Reagens angewendet wird, nicht Schwefel-wasserstofi gegenwärtig sein darf. Dass ferner in Lösungen,welche keine Metallstoffe enthielten, also auch nicht mitSchwefelwasserstoff oder Schwefelammonium behandelt wur-den, auch noch Säuren, wie Chlorsäure, ifhterchlorige Säure,schweflige Säure, Jodsäure und einige andere enthalten seinkönnen; diese mussten aber dennoch schon beim Ueber-giessen und Erwärmen mit konc. Schwefelsäure durch Chlor-dämpfe, Joddämpfe, Geruch nach brennendem Schwefel etc.und auch beim versuchsweisen Fällen mit Schwefelwasser-stoff durch Schwefelfällung ihre Gegenwart verrathen haben.Ferner ist es, um ein Beispiel anzuführen, meist über-flüssig, in einer neutralen und sauren klaren Flüssigkeit aufChlor-, Brom-, Jod-, Cyan-Wasserstoff, und in einer neu-tralen klaren Flüssigkeit auf Phosphorsäure, Oxalsäure etc.zu prüfen, wenn man Silber schon darin gefunden hatte;oder ein Pulver oder Salz, was in Wasser sich leicht und .klar löst und Blei oder Baryt enthält, auf Schwefelsäure;oder eine völlig flüchtige Substanz auf fixe Alkalien undErden zu prüfen.

Die quantitative Analyse

oder die Trennung und Wägung der Bestandtheile einerMischung und die Methoden, nach welchen die Trennungausgeführt wird, richten sich nach der Natur und den Be-standteilen der Mischung. Der quantitativen Analyse mussdaher, wenn man die Zusammensetzung der Mischung nichtkennt, die qualitative Analyse vorausgehen. Zur Ausführungeiner quantitativen Analyse gehören nicht nur chemischeKenntnisse, sondern auch Umsicht und Geschicklichkeit. Zuden Geräthschaften gehört eine gute Wage.

Im Allgemeinen können zur Trennung der chemischenStoffe die Methoden, welche in dem oben angegebenen ana-lytischen Gange zu demselben Zwecke angeführt sind,auch hier in Anwendung kommen. In sehr vielen Fällen