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sich leicht biegen lässt und beim Erhitzen mit der Pincettegehalten wird.
Das Löthrohr ist ein unentbehrliches Werkzeug. Dasin beistehender Figur dargestellte Löthrohrgenügt zu den gewöhnlichen Untersuchun-gen. Bei A ist das Mundstück, in wel-ches hineingeblasen wird, und bei Bist eine feine mit Platin armirte Spitze,aus welcher der Luftstrom herausdringt.Bläst man mit dem Löthrohr in eineFlamme, so nimmt sie die Richtung desLuftstromes an. Der Flammenkegel be-steht aus 3 Theilen. Der dunklere Theil^4 besteht aus den durch die Hitze ausdem Brennmaterial entwickelten Gasen(Kohlen wasserstofigasen), welche sich imglühenden Zustande befinden. In demleuchtenden Flammentheile B, welcher dennicht leuchtenden A umhüllt, geht einepartielle Oxydation vor sich, nur ein Theildes Kohlenwasserstoffs wird oxydirt und Kohle im weiss-glühenden Zustande ausgeschieden. Daher das Leuchten.In der äussersten wenig leuchtenden Flammenhülle DCD hatder Sauerstoff der Luft ungehinderten Zutritt und es findetin demselben daher eine vollständige Oxydation oder Ver-brennung der brennbaren Stoffe statt. Dieser Theil ist da-her auch der heisseste der Flamme. Der leuchtende Flam-mentheil B mit seinem glühenden Kohlenstoff wird die in-nere oder Keduktions-Flamme, der wenigerleuchtendeDCD die äussere oder Oxydations-Flamme genannt.
Eine Weingeistflamme giebt eine geringere Hitze alseine Talg- oder Oelflamme. Als Unterlage des zu glühen-den, zu desoxydirenden oder zu oxydirenden Körpers dientein flaches gut ausgebranntes Holzkohlenstück (den zu er-hitzenden Körper bringt man gewöhnlich in ein kleines fla-ches Grübchen an, welches man in die Kohle mit einemMesser gebohrt hat), oder ein fingerlanges Stuck Platindrath,welches an der Spitze in ein Oehr oder einen Hacken um-
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