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1 (1855)
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172
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Zur Ausführung der Analyse gehören Reagentien undverschiedene Greräthschaften.Zu den nothwendigsten

Geräthschafteu

gehören: ein Gestell U mit Probircylindern oder Probirgl'as-

chen V, kleine Glastrichter, Glasstäb-chen, kleine Porcellanschälchen, Uhr-gläser, ein kleiner Mixturmörser, Pla-tintiegel, in Ermangelung eines sol-chen ein dünnes biegsames Platin-blech von der Ausdehnung zweierQuadratzoll, ein fingerlanger Platin-drath von der Dicke einer mittelstarkenStecknadel, eine Weingeistlampe, eine'Zange zum Angreifen heisser Gefässe, eineSpritzflasche, ein Löthrohr, ein Stück gutausgebrannte Holzkohle, eine Pincette, eineLoupe. Mittelst der Spriizflasche geschieht dasAuswaschen der Niederschläge. Bläst mandurch die Röhre a in die über die Hälftemit destillirt. Wasser gefüllte Flasche, sospritzt aus der in eine Spitze ausgezogenenRöhre c ein feiner Wasserstrahl, durch wel-chen man den an den Wandungen des Fil-ters sitzenden Niederschlag zusammenspühlen und mit Was-ser vermischen kann. Was die Platingefässe betrifft, so mussman sie wegen ihres hohen Preises schonen. Es dürfendarin nicht die kaustischen Alkalien, alkalischen Erden undderen salpetersauren Salze geschmolzen werden, weil sie we-gen ihrer Verwandschaft zum Platinoxyd eine Oxydationdes Platins bewirken. Zerstörend wirken ferner Schwefel-alkalien ein. Leicht schmelzbare Metalle, wie Blei Wis-muth Kupfer Zinn, und deren Oxyde dürfen ebenfalls nichtdarin geschmolzen werden, indem sie sich mit dem Platinlegiren. Wird Phosphor mit brennbaren Stoffen in Platingeglüht, so entsteht Phosphorplatin. Chlor, Königswassergreifen besonders Platin an. In den allermeisten Fällen ge-nügt zu der analytischen Operation ein Platinblech, welches