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beim Abschlagen der Pulver das Verstäuben zu verhindern.Um sehr feine Pulver von gröberen zu trennen wendet manauch das Beuteln an. Hierzu wird feine Leinwand beuteiför-mig in ein Zuckerglas oder eine Blechbüchse hineingehängt,so dass sie mit ihren Bändern fest um den Rand des Ge-fässes eingebunden werden kann. Der beuteiförmig hinein-hängende Theil wird zur Hälfte mit der pulverigen Substanzgefüllt, ein Deckel daraufgesetzt oder viel besser eine Pa-piertektur festanliegend darübergebunden. Durch Hinund-herschütteln fällt höchst feines Pulver durch die Leinwandin den unteren Raum des Gefässes.
Zum Absieben kleiner Mengen oder theurer Stoffe, z. B.des Kastoreums, Moschus, Laktukariums etc., benutzt mankleine Siebe, welche man ex tempore aus Stücken geglätte-ter Gaze oder seidenen Canvas und kleinen Pappschachteln,von denen man die Böden gelöst hat, sich herstellt.
Mineralische Substanzen, welche in Wasser nicht lös-liche Bestandteile haben, werden zu Pulver gemacht undvon diesem die feinsten Theile durch Schlämmen (elufriatio)getrennt. Dies wird bewerkstelligt, wenn man das Pulverin Wasser rührt. Es sinken hierbei die gröberen Theileschneller zu Boden, während die feineren Theile länger sus-pendirt bleiben. Diese werden sammt dem Wasser abge-gossen, woraus sie sich nach und nach vollständig als Bo-densatz absondern oder man sondert sie durch ein Filter.
Das Auspressen (expressio) im cpharmaceutischen Laboratorium hat ge-meinlich nur den Zweck, flüssige Theilevon festen vermöge starken Druckeszu trennen. Die kräftigste mechani-sche Vorrichtung hierzu ist die Pr e s s e.Unter den vielen Arten von Pressenist eine gute Schraubenpresse die be-quemste und anwendbarste. Die hierabgebildete ist von Gusseisen und nurdas Pressbecken A ist inwendig unddie Druckscheibe B an ihrer unterenFläche emaillirt oder verzinnt. Sie