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den vorwiegenden Gehalt an Kohlenstofl und Wasserstofl inBezug zum Sauerstoff, der sogar oft fehlt, charakterisirt,woraus ihre Fähigkeit als Leuchtmaterial zu dienen erklär-lich ist.
Die Fette und fetten Oele werden in den Samen,wo sie die Stelle des Stärkemehls vertreten (Cruciferen), undden Früchten vieler Pflanzen am häufigsten angetroffen.Ihre Gewinnung geschieht durch Auspressen dieser Pflan-zentheile. Sie sind theils fest, theils flüssig und durch ver-schiedene Beimischungen gefärbt In "Wasser sind sie nichtlöslich und auch specifisch leichter als dieses, in flüchtigenOelen, Aether sind sie löslich, wenige (Hicinusöl) in Alko-hol. Auf Papier und Leinwand hinterlassen sie einen blei-benden Fettfleck. Viele absorbiren Sauerstoff aus der Luftund trocknen ein, wie Leinöl, Mohnöl, Nussöl, andere trock-nen nicht ein, wie Baumöl, Mandelöl, werden aber konsi-stenter und ranzig. Erstere heissen daher trocknendeOele. Die fetten Oele sind nicht flüchtig und sieden erstbei 250—300°, wobei sie unter Entwickelung flüchtiger Zer-setzuno-sprodukte dampfen, sich bräunen und verdicken.
Fast alle Fette, auch viele Fette des Thierreichs, sindeine Mischung verschiedener fettiger Körper, von denen ei-nige nur in gewissen Pflanzenfetten vorkommen. Die allge-meiner vorkommenden sind: Stearin, Margarin, OJein,Olin. Diese werden als salzähnliche Verbindungen einerSäure mit Glyceryloxyd, Lipyloxyd, dessen Hydrat alssogenanntes Glycerin, Oelsüss, aus den Fetten gewon-nen wird, betrachtet.
Das Stearin ein bei 60° schmelzender Hauptbestand-teil der Cacaobutter (und des Talges) ist eine Verbindungvon Glyceryloxyd und Stearinsäure (Talgsäure).
Das Margarin, ein bei 50° schmelzender Hauptbe-standteil des Lorbeeröls, Baumöls (und der thierischenSchmalzarten, der Butter) ist eine Verbindung von Glyce-ryloxyd mit Margarinsäure.
Das Olein, Elain, ist ein flüssiger Hauptbestandtheilaller nicht trocknenden Oele (und der thierischen Schmalz-
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