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auch die gegenseitige Zersetzung der Korper nach Aequi-valenten zu erklären.
Volumtheorie. Gay-Lussac (spr. Ge' Lüssac) machtedie Erfahrung, dass die gasförmigen Körper sich nur nachsehr einfachen Kaumverhältnissen chemisch verbinden, unddass eine solche Verbindung im Gaszustande entweder denRaum einnimmt, der die Summe der Eaumtheile der Be-standtheile oder J, 1 etc. davon ist.
Es verbinden sich z. B.:1 Maass Sauerstoff mit 2 Maass Wasserstoff zu 2 Maass
od. Volum Wassergas,
t „ Sauerstoff „2 „ Stickstoff zu 2 Maass
Stickoxydulgas,1 , Sauerstoff ,1 „ Stickstoff zu 2 Maass
Stick oxydgas,1 , Stickstoff „ 3 „ Wasserstoff zu 2 Maass
Ammoniakg-as.
Die Uebereinstimmung dieser Erfahrung Gay Lussac'smit der atomistischen Theorie Dalton's verleitete die Chemi-ker Atom oder Atomgewicht und Volum eines gasförmigenKörpers für gleichwerthig zu halten, zumalen die specifischenGewichte der Gase zu den Atomgewichten in einem einfa-chem Verhältnisse stehen.
Das specifische Gewicht des Sauerstoffs z. B. ist 1,1057
(atm. Luft = 1)„ . B des Wasserstoffs z. B. ist 0,0688
(atm. Luft = 1).
Um die Atomgewichte daraus zu berechnen, Säuerst. =100 angenommen, ist die Rechnung folgende:sp. G. d.Sauerstoff sp.G.d.Wasserst. Atomg.d.Srst. Atomg.d. Wasserst.
1,1057 : 0,0688 = 100 : x (= 6,2)Da jedoch 2 Volumen oder Atome Wasserstoff mit 1 VolumSauerstoff Wasser bilden, so ist 6,2 verdoppelt (=12,4) dasAequivalentgewicht des Wasserstoffs.
Weil Wasserstoff, Chlor etc. nur zu 2 Volumen Ver-bindungen eingehen, so hat Derzelius den dem Werthe sol-cher 2 Volumen entsprechenden Ausdruck „Doppelatom"eingeführt. 6,2 wäre also der Werth des einfachen Atoms