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Wasserstoff und 12,4 der des Doppelatoms, für welchenAusdruck die meisten Chemiker sich geeigneter des Aus-drucks Aequivalent oder Aequivalentatom bedienen. Fürdie Praxis hat die Annahme von Doppelatomen weder Werthnoch Nutzen.
Die Raumverhältnisse, in welchen sich die starren Kör-per gegenseitig verbinden oder vertreten können, findet ma 1,wenn man mit dem speeifischen Gewichte des Körpers insein Aequivalentgewicht dividirt. Der Quotient giebt dasVolumäquiyalent des Körpers an.
Das speeifische Gewicht z. B. des Jods ist 4,9; sein Ae-quivalentgewicht 1575 (Srst. == 100); das Volumäquivalent
desselben ist also f i£i£_ =~\ 321,5. Das speeifische Ge-wicht des Kaliums ist 0,84, sein Aequivalentgewicht 487,5.
C487 5 ^TT^dr ~) 580,3. Es
verbinden sich also 321,5 Volum Jod mit 580,3 VolumKalium zu Jodkalium. Ausführlicheres über diesen Theilder Chemie gehört in den Bereich chemischer Lehrbücher.
Chemische Zeichen und Formeln.
Ein jedes Element wird in der chemischen Schriftsprachedurch den Anfangsbuchstaben seines lateinischen Namensbezeichnet, wenn aber die Namen zweier oder mehrerer Ele-mente mit demselben Buchstaben anfangen, so fügt man zumUnterschiede den zweiten oder dritten Buchstaben des Na-mens hinzu. Dieses letztere geschieht besonders bei denMetallen.
Sauerstoff, Oxygenium ■= O
Kohlenstoff, Carboneum = C
Brom, Bromum = Br
Baryum, Bart/um = Ba
Arsen, Arsenum = Ar
Silber, Argentum = Ag
Diese Zeichen bedeuten nicht blos den Namen des Ele-ments, sondern sie drücken auch, da die Elemente sich