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geht man aber vom Wasserstoff als Einheit aus, so lautetdie Kechnung:
Wasserst. Säuerst. Wasserst. Säuerst.11,1 : 88,9 = 1 : x (= 8).Kupferoxyd besteht aus 79,90 Kupfer und 20,10 Sauerstoff.Die Aequivalentzahl des Kupfers, die des Sauerstoffs = 100angenommen, ist 397,5.
Säuerst. Kupfer Säuerst. Kupfer
20,10 : 79,90 = 100 : x (= 397,5).Da 12,5 Wasserstoff ein Aequivalent für 100 Sauerstoff ist,so findet man auch die Aequivalentzahl des Kupfers, diedes Wasserstoffs = 1 angenommen, wenn man die Aequi-valentzahl des Kupfers 397,5 (den Sstf. = 100) mit 12,5dividirt:
Wasserst. Kupfer Wasserst. Kupfer
12,5 : 397,5 = 1 : x (= 31,8) "
(Sauerstoff=100) (Wasserst. = 1)
Man hat desshalb die Aequivalentzahl des Sauerstoffs =100 angenommen, weil die Verbindungen desselben die amhäufigsten vorkommenden sind und man sich dadurch diestöchiometrischen Berechnungen zu erleichtern glaubte, wel-ches aber wegen der grossen Aequivalentzahlen nicht der Fallist. Die meisten Chemiker nehmen die Aequivalentzahl desWasserstoffs = 1 an, weil die danach berechneten Aequivalent-zahlen sich zum Theil in ganzen Zahlen ausdrücken lassenund diese auch weniger umfangreich sind, desshalb auch jedeBerechnung sehr erleichtern. In der Seite 89 und folg. auf-geführten Tabelle sind die Aequivalentzahlen der für die Phar-maceuten wichtigsten Elemente, sowohl der Sauerstoff — 100als auch der Wasserstoff = 1, von den zusammengesetztenKörpern dagegen nur die Aequivalentzahlen, der Wasserstoff= 1 angenommen, angeführt.
Es ist gleichgültig, aus welcher Reihe man bei den Be-rechnungen die Zahlen wählt, denn die Zahlen der letzterenReihe sind nur um 12,5 mal kleiner als die der anderen.Die Aequivalentzahlen aus ein und derselben Reihe bei einund derselben Berechnung zu nehmen ist natürlich nothwen-dig, um richtige Resultate zu erlangen. Nach der Aequiva-