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Gwthl. Gwthl. als
72 Phosphorsäure verb. sich mit 9 Wasser (1 basige Säure)
72 Phosphorsäure „ „ „ 18 Wasser (2 basige Säure)
72 Phosphorsäure „ „ „ 27 Wasser (3 basige Säure)
72 Phosphorsäure „ „ „ 1 16 Silberoxyd (1 basige Säure)72 Phosphorsäure „ „ „ 232 Silberoxyd (2 basige Säure)72 Phosphorsäure „ „ „ 348 Silberoxyd (3 basige Säure)
Durch die Arbeiten der Chemiker sind die Gewichts-verhältnisse, in welchen sich die Körper untereinander che-misch verbinden und zersetzen, fast durchweg ermittelt. DieseGewichtsverhältnisse sind aber relativ.100 Gwthl. Kupferoxyd enthalten 20,10 Gwthl. Sauerstoff
•und 79,90 Gwthl. Kupfer,100 Gwthl. Wasser enthalten 88,9 Gwthl. Sauerstoff und
11,1 Gwthl. Wasserstoff;79,90 Gwthl. Kupfer haben aber nur einen relativen Werth
zu 20,10 Gwthl. Sauerstoff,11,1 Gwthl. Wasserstoff haben nur einen relativen Werth zu
88,9 Gwthl. Sauerstoff.
So wie es bei den specifischen Gewichten der Körpergeschieht, die Volumverhältnisse durch bestimmte Zahlenauszudrücken, indem man bei festen und flüssigen Körperndas specifische Gewicht des Wassers = 1, bei Gasen dieatmosphärische Luft = 1 annimmt, d. h. in Zahlen angiebt,um wie vielmal ein Körper bei gleichem Volumen mehr wiegtals Wasser oder Luft, so drückt man auch die Gewichts-verhältnisse, in welchen sich die Körper verbinden, in Zah-len aus. Man ordnet den Körpern Aequivalentzahlen bei,indem man bei deren Berechnung oder Feststellung von ge-wissen Einheiten ausgeht, und z. B. nach Derzelius das Ae-quivalentgewicht des Sauerstoffs = 100, oder nach Daltondas des Wasserstofis = 1 annimmt.
Wasser besteht aus 11,1 Wasserstoff und 88,9 Sauer-stoff. Geht man vom Sauerstoff als Einheit, — 100, aus, so
wird die Rechnung lauten:
Säuerst.(88,9
Wasserst.11,1 =
Säuerst.100
Wasserst,x (= 12,5);6