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1 (1855)
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72
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man alsdann in das absolute Gewicht des Körpers. Z. B.:

ein Stück Kies wiegt in der Luft.....210 Gran,

von Wasser durchdrungen........300

dieses Wasser wiegt..........90

unter Wasser verliert der vollgesogene Körper 12090 von 120 Gr. abgezogen, bleiben .... 30

30 : 210 == 1,000 : x (7,000)Ist der Körper in Wasser auflöslich, so muss man stattdieses eine Flüssigkeit wählen, worin er nicht auflöslich ist,nur muss man dann nicht das specifische Gewicht des Was-sers, sondern in Stelle desselben das der angewendetenFlüssigkeit in die Rechnung hineinsetzen. Bei porösen Kör-pern hat man wohl zu beachten, dass sie die in ihren Po-ren befindliche Luft schwierig fahren lassen, was jedoch,wenn sie in Wasser getaucht unter die Luftpumpe gebrachtwerden, bewirkt wird.

Bestimmung des speciflschen Gewichts troplbarflüssiger

Körper.

Häufiger ist die Bestimmung des speciflschen Gewichtstropfbar flüssiger Körper eine Aufgabe des Pharmaceuten.Diese kann nach denselben Grundsätzen, nach welchen dasspecifische Gewicht der festen Körper bestimmt wird, ge-schehen. Man nimmt zu diesem Behufe einen grossen glä-sernen Pfropfen oder sonst ein Stück Glas, das mittelst ei-nes sehr feinen Platindrathes an die eine Schale einer gutziehenden Handwage, oder an das unterhalb der einen kür-zeren Schale befindliche Häkchen angehängt wird, und wägtes in der Flüssigkeit, deren specifiscb.es Gewicht man be-stimmen will, nachdem man den Gewichtsverlust, welchen esin Wasser getaucht erleidet, schon kennt. Sein Gewichts-verlust in der gegebenen Flüssigkeit ist das Gewicht einesihm gleichen Volums der Flüssigkeit, zu dem sein Ge-wichtsverlust im Wasser sich verhält wie 1,000 : x. Ge-setzt man wollte das specifische Gewicht einer koncentrir-ten Schwefelsäure finden:im Wasser verliert der Glaspfropfen 120 Gran,