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1000 Kubikfu8s Wasser, so 6teigt d. Vol. z. 1045 Kubikfuss1000 „ Luft, „ „ „ 1365 i „
Die luftfönmgen Körper dehnen sich gleichmässiger ausals die festen, deren Ausdehnung hei höheren Temperatu-ren stärker ist als bei niederen. Stäbe von nachbenanntenMetallen dehnen sich vom Gefrierpunkte bis zum Siede-punkte des Wassers erhitzt aus (lineare Ausdehnung):
(Glas um 1
auf
1115) Messing um 1
auf 520
Platin „
"■ »
1167 Silber „ 1
„ 524
Gusseisen „
»
901 Hartloth „ 1
, 486
Stabeisen „
"• »
819 (1 Zink, 2 Kupfer)
Zinn „
»
403 Weichloth um 1
auf 400
Blei „
L »
350 (1 Zinn, 2 Blei)
gegossen. Zink „
"■ r>
340 gewalzt. Zink um 1
. 322
Kupfer w
A n
582
Für die Flächenausdehnung kann man ungefähr dasDoppelte, für die Ausdehnung des Körperinhaltes das Drei-fache der linearen Ausdehnung annehmen. Aus dem An-gegebenen kann man sich leicht das Nachtheilige erklären,wenn kupferne Dampfapparate mit Weichloth gelöthet oderaus verschiedenen Metallstücken zusammengesetzt sind. DieAusdehnung der Körper durch Wärme ist für den unerfah-renen Pharmaceuten ein sehr wichtiges Kapitel, woran erbei seinen Arbeiten stets zu denken hat. Die meisten sei-ner Arbeitsgefässe bestehen aus schlechten Wärmeleitern,wie Glas, Porcellan, Thon. Sind Boden und Wandungendieser Gefässe dünn, so leiten sie die Wärme rascher ohneGefahr für ihren Zusammenhalt, nicht aber wenn sie dicksind, so dass oft schon eine geringe plötzliche Erwärmungdas Zerreissen oder Zerspringen des Gefässes herbeiführt.Diese Erwärmung mag von Aussen oder auch von Innen,durch Hineingiessen heisser Flüssigkeiten etc. geschehen, eswird wegen der schlechten Wärmeleitungsfähigkeit nur dienächste Schicht des Gefässmaterials durch Wärmeaufnahmeausgedehnt, die darauf folgende entferntere nicht. Währenddie eine Schicht heiss ist, ist die anliegende noch kalt. Dienatürliche Folge davon ist ein Bestreben dieser Schichtensich zu trennen, welchem durch ein Zerreissen oder Sprin-gen der Masse genügt wird. Dies geschieht auch, wenn