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1 (1855)
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Graham nennt das aus 1 Aeq. Schwefel und 4 Aeq.Sauerstoff bestehende Radikal, welches mit einem Aeq. Was-serstoff eine Säure bildet Sulfatoxygen, wogegen Ottoder kürzeren Ausdrucksweise halber das Wort Sulfan, ana-log dem Worte Cyan, vorschlägt. Die Verbindungen desSulfans würden Sulfanide heissen. Das Hydrat der Salpe-tersäure, welches die Formel HO-f-NO 5 hat, wird zur Was-serstoffsäure, wenn ihm die Formel H-f-NO 6 gegeben wird.Ein Aeq. Stickstoff und 6 Aeq. Sauerstoff bilden ein Radi-kal, Nitran, welches mit Kali (Kaliumoxyd) das Nitranka-lium'bildet, indem der Sauerstoff des Kali's mit dem Was-serstoff, wofür Kalium eintritt, Wasser bildet.

Die Formel des Salpeters war bis dahin KaO-|-N0 5und würde nach der neueren Ansicht Ka-j-NO 6 sein.

Da die meisten Sauerstoffsäuren im wasserfreien Zu-stande bis jetzt nicht dargestellt werden konnten, und dadie Säuren, welche man ohne Hydratwasser herstellt, z. B.die wasserfreie Schwefelsäure, so wenige Eigenthürnlichkei-ten einer Säure äussern, sie aber durch Hinzutritt von Hy-dratwasser die Eigenschaften von Säuren erlangen, so hatdie Ansicht, dass der Wasserstoff die Fähigkeit der Säurenbedinge, viel für sich, und anderen Theils ist der Weg an-gebahnt, aus den Amphid - uud Haloidsalzen eine einzigegrosse Klasse von Salzen herzustellen. Eine grosse Schwie-rigkeit, welche sich der Geltendmachung dieser Ansicht ent-gegenstellt, ist sicher die wie immer seltene Uebereinstim-mung der Chemiker in der Feststellung einer geeignetenNomenklatur.

Wärme.

Mit Wärme oder Wärmestoff bezeichnen wir denunwägbaren Stoff, dessen Uebergang in unseren Körper dasGefühl von Wärme, dessen Entweichen aus unserem Kör-per das Gefühl von Kälte erregt. Obgleich wir uns vonder Körperlichkeit der Wärme nicht überzeugen können,pflegen wir sie doch als etwas Körperliches anzusehen. Die

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