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Alter verliert er in der Aufbewahrung seine Wirksamkeit undwird von einem Käfer, Annobium festivum stark zerfressen. Dergewöhnliche Feuerschwamm oder Zunderpilz, polyporus igniariuskommt öfters mit Lärchenschwammpulver oder Mehl bestäubt alsLärchenschwamm in den Handel, ist aber an seiner dunklerenFarbe und derberen Textur leicht zu erkennen. Chemischer Seitssind im Lärchenschwamm neben der fast in allen Schwämmenauffindbaren Fumarsäure, der Boletsäure Braconnots an30 Theile Zellstoff und Pflanzenproteinat (Fungin Braconnots)und gegen 70 Theile eines weissen amorphen harzartigen Körpersenthalten, der sehr bitter schmeckt, mit kochendem Wasser einenKleister bildet, in Alkohol und Terpentinöl löslich ist, in beidenLösungen sauer reagirt, im kohlensauren Natron hingegen sich nurschwierig löst. Dieser Körper wurde von Martins Laricin getauft.Will gab ihm die Formel C u H 24 0 4 . Es ist ein dem Jalappen-harze ähnliches Harz und theilt mit diesem auch die drastisch-purgirende Wirkung auf den Thierkörper. Das Jalappenharz istin Terpentinöl nicht löslich und seine alkoholische Lösung re-agirt nicht sauer; das Harz der falschen Jalappenwurzel löst sichzwar auch im Terpentinöl, aber gleichfalls ohne saure Reaktion,beide lösen sich hingegen weit leichter in kochender Sodalösung,als das Lärchenschwammharz
Warum dieses glücklicher Weise bereits obsolescirte Medi-kament von der modernen Pharmakopoe des Jahres 1855 (!) beider pharmazeutischen Abundanz an scheusslichen Purgantien allerArt wieder in den Arzneischatz eingeschmuggelt worden sei, istplatterdings unbegreiflich.
igaricus Cliiriirgorum, Fenerschwainin, agari-cns (?) quercinus präparatus.
Die bekannten im Handel vorkommenden Stü-cke von Polyporus Fomentarius (Fries) aus der Un-terordnung der Hautpilze, fast im ganzen mittle-ren Europa auf alte n Eichenstämmen wuchernd undvorzüglich in Ungarn durch Einweichen in Was-