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1 (1860)
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ser and Schlagen niit Holzklöppeln zubereitet. Diemit Salpeter gebeitzte Waare ist zurückzuweisen.

Ueber dieses in Allem selbstverständliche Präparat ist nurzu erwähnen, dass es gröstentheils aus Cellulose nnd Korkstoffbesteht, die im frischen Pilze nur spärlich von einem fumarsaurenund proteinhaltigen Saft durchtränkt sind. »Seine Verwendungist eine rein mechanische als Absorbens und blutstillendes Mit-tel. Ausser der Salpetcrbeize ist auch die Bleiche mit schwefli-ger Säure oder die Beize mit Bleisalzen beim officinellen Präpa-rate unstatthaft; die Bleibeize erkennt man an dem gelben Be-schläge der verglimmenden Schwammkohle, die sich hie und damit kleinen Kügelchen reduzirten Bleis bedeckt. Die Salpeter-beize verräth sich durch ein rascheres, hie und da verpuffendosund sprühendes Verglimmen des entzündeten Schwammes unddie Schwefelbleiche wird unmittelbar an dem beim Verglimmenfreiwerdenden Gerüche erkennbar.

XXXIV.

Aloe" lucida, die lichte Aloe, llo« : soecotriua.

Der eingetrocknete Saft aus den Blättern derAloe vulgaris, pur pures cen s, arborescens, spi-cata und soecotrina: Pflanzen aus der Ordnung derLiliacen, die in Südafrika, Ost- und Westindiengedeihen. Er stellt sich als firniss glänzende vonBraun und Grün in Purpur spielende, an den Kan-ten durchscheinende, in der Wärme erweichendein der Kälte zerreiblichc Stücke dar, die ein safran-gelbes Pulver liefern, das einen widerlichen Geruchund höchst bittern Geschmack besitzt. Die Aloelöst sich grossen theils im Wasser und fast völligim Weingeiste. Die sogenannte Rossaloe, Aloe ca-ballina, eine fast schwarze mit Blattfragmenten undSchleim verunreinigte Sorte ist zurückzuweisen.

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