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Kobaltsolution befeuchtet und geglüht lavendelblau (Thoncrde desAlauns) d er zeigt dieses Verhalten nicht, seine wässrige Lösung lalltaber nichtsdestoweniger mit Schwefelsäure weiss (die Schwefel-säure des doppelt schwefelsauren Kalis).
5. Es bleibt zwar kein mineralischer, aber sehr bedeutenderkohliger Rückstand, bei dessen Bildung Caramelgeruch auftritt(Weinsäure).
6. Es bleibt allerdings gar kein Rückstand bei der Glüh-probe, aber die wässrige Lösung des Präparats mit Salpetersäureangesäuert, fällt die Silberlösimg in weissen, käsigen, in Ammo-niak löslichen Flocken. (Chlor des Salmiaks, dessen Ammoniakdurch Erwärmung mit Kali nachgewiesen werden kann.)
7. Die wässrige Lösung des völlig flüchtigen Präparats gibtmit einer Lösung von Chlorkalzium in Fssig einen weissen inSalzsäure löslichen Niederschlag. (Kleesäure.)
Ueber die chemischen nnd therapeutischen Relationen desBernsteinöls wird am passenden Orte berichtet werden.
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XXIV.
tcirium sulfuricum anglicanum, englische
Schwefelsäure, Acidum sulfuricum concentra-
tiim erndnm, Oleum 1 itrioli anglicanum.
Sie sei das Erzeugniss chemischer Fabrikenvom spezifischem Gewichte 1,84 bis 1,845 und freivon Ar sen.
Von dieser Säure, die so unentbehrlich in allen Beziehun-gen der Technik wurde, dass ihr Verbrauch ein Maass der indu-striellen Entwicklung von Völkern und Staaten darstellt, besitztder Handel zwei Sorten, die sich in Entstehung und Zusammen-setzung wesentlich von einander unterscheiden. Die erstedieser Sorten ist das böhmische, früher sächsische Vitriolöl,auch von dem letzten, nunmehr eingegangenen Vitriolwerk amHarze, Nordhauser Schwefelsäure genannt, den Namen „Oel"haben diese Präparate von ihrer Dickflüssigkeit und ölähnlichen