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2 (1844) Pharmaceutische Präpratenkunde als Erläuterung der in der österreichischen Pharmacopöe enthaltenen, so wie der sonst noch am meisten gebräuchlichen, besonders der neuesten zubereiteten Arzneimittel
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sehr bitter schmecken, in Waffer nnd Weingeist, nicht aber inActher löslich sind, und erhitzt gelb (aber nicht roth von Brucin)gefärbt werden.

Falls salzsaures oder schwefelsaures Strychninverlangt wird, so können'se Salze wie das Acetat durch Zu-sammenbringen von Strychoin mit erwärmter, stark verdünnterSalz- oder Schwefelsäure dargestellt werden.

Thein kommt, wie S. 739, Nr. 9 angegeben, mit demCaffein überein, eben so das Theobrom in.

67. Vel-iUrinum ist nebst dem Sabadillin der heftig wir-sende Stoff der Sabadillsamen, dann der weißen Nießwurzv. Vei'lNruln »Ibum, worin sich ein zweiter Stoff.- Iervingenannt, vorfindet; man sehe 3. Heft des Neuesten, S. 138.

Andere minder ausgemittelte und bekannte nähere Bestand-theile medicinisch angewendeter organischer Stoffe sind hier nichtspeciell angeführt, daher deßhalb auf die pharmaceutische Chemie,2. Bd., S. 1150, dann populäre Chemie, 2. Bd., S. 367verwiesen wird.

IV. Indifferente Stoffe.

Der Alkohol ist eine aus

2 Atomen-- 52,65 Kohlenstoff,

3 » -- 12,90 Wasserstoff,

I » -- 34,45 Sauerstoff (oder auch dieangegebenen Atome doppelt genommen, also O H" 0') beste--hende Verbindung und ein Produkt der sogenannten geistigenoder weinigen Gährung, wahrend welcher er sich aus dem Zucker-gehalte der, dieser Veränderung unter zusagenden Bedingungen(man sehe populäre Chemie, 2. Band, S. 646), allwo allesdiesen Gegenstand Betreffende, dem gegenwärtigen Staude derWissenschaft gemäß erläutert zu finden ist) ausgesetzten Flüssig-keiten bildet und mit dem zugleich vorhandenen Wasser, Fusel-öle :c>, während der, zu diesem Zwecke unternommenen Destil-lation übergeht, die übrigen nicht flüchtigen Substanzen aberzurückbleiben; auf welche Weise er aus dem gegohrenen Trauben-safte (Wein oder Weinhcfen und Weintrester) Getreide-oder

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