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denn ist Nrucin vorhanden, so färbt sich die Auflösung roth, bisins Braune übergehend; eben so darf die Auflösung dieses Al-kaloids in verdünnter Schwefelsäure durch doppelt kohlensauresKali nicht gefällt, endlich mit Salpetersäure zusammengebrachtnicht roth gefärbt werden.
Das Strnchnin wird in sehr kleinen Gaben in der geisti»gen oder essigsäurehältig-wässerigen Auflösung, so wie in andernFormen und verschiedenen Zusätzen als ein, in vielen Fällenmächtig wirkendes Arzneimittel (man sehe Riecke, S. 570)vorzüglich in nachstehender salziger Verbindung gebraucht, undzwar:
». Otl^ollninuni »ootioum,Heeta« »tr^onnii, essigsaures Strnchnin.
Reines Strnchnin wird in, mit gleichen Theilen destillir-tem Wasser vermischter concentrirter Essigsäure bis zur Neutra-lisation aufgelöst, und die Solution dem freiwilligen Verdam-pfen überlassen, wo man weiße seidenartig glänzende, in Wasserund Weingeist lösliche, stark bitter schmeckende Nadeln erhält.
<3. 5trv«l»Nlnull» K^clroioäioulu,II)'äroi<)6»z ztl'/ol»ninii. Selbes wird nach Magendie durchZersetzung der auf die vorbeschriebene Weise bereiteten Auflösungdes essigsauren Sirychnins mit einer concentrirten Solution desKaliumiodids (S. 526) erhalten, wo das durch Austausch derVestandtheile gebildete joowasserstoffsaure Strnchnin als weißeskrystallinisches Pulver gefällt wird, das demnach gesammelt,etwas gewasche», zwischen Papier getrocknet, dann aufbewahrtwird.
V. ätr^eilNlnnu» nitlicum,
AKi'az sli'^onninü, das salpetersaure Strnchnin, wel-ches das am meisten gebräuchliche Salz ist, wird nach derrl,»rm. Korns«, aus den Krähenaugen, wie S. 773 angegeben,oder durch Auflösen des reinen Sirychnins in verdünnter Sal-petersäure und Abdampfen der Lauge bei gelinder Wärme er-halten, wo man ungefärbte zarte, seideuglänzende biegsameNadeln erhält, die aus 8l,4 Basis und 16,6 Saure bestehen,