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2 (1844) Pharmaceutische Präpratenkunde als Erläuterung der in der österreichischen Pharmacopöe enthaltenen, so wie der sonst noch am meisten gebräuchlichen, besonders der neuesten zubereiteten Arzneimittel
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vielmehr darauf an, die gleichzeitig vorhandenen, erwiesenerMaßen unwirksamen Bestandtheile abzuscheiden und sie von stetsgleichförmiger Beschaffenheit darzustellen, wodurch Arzneimittelerhalten würden, die weniger kostspielig zu stehen kommen undauch der medicinischen Anwendung mehr entsprechen, besonderswenn in jedem Bezirke nur einige mit den erforderlichen Appa-raten/ s» wie in diesen Arbeiten mehr erfahrene Apotheker derenDarstellung übernehmen und für die gehörige Qualität derselbencavent senn würden.

Ohne Rücksicht auf die mehr oder weniger ausgesprocheneAlkalität weiden die wichtigsten näheren organischen Vestand-theile nachstehend in alphabetischer Reihenfolge angeführt, undzwar:

1. Hoonilinum, Aconitin, in den Blättern und Samendes Eisenhutes enthalten; man sehe hierüber Ehr mann: daöNeueste aus dem Umfange der Pharmacie, 1. Hefi, S. 165(2. Aufl., S. 155), dann 6. Heft, S. 139, und der Aconit»salbe, S. 140.

2. ^loöinum, Aloin, einen wesentlichen BestandtheilderAlocS ausmachend; eben allda, S. 166.

3. ^Illlseinuln 8. HzparÄßium, Althäin oder As-paragin, in der Eibischwurzel, den Spargclsprossen, derSchwarzwurzel und selbst der Süßholzwurzel vorkommend; mansehe 4. Heft des Neuesten aus der Pharmacie :c., S. 83, dannder verschiedenen Spargclzubereitungen, 2. Heft, S. 96.

4. ^m^ßäülinutn, Amygdalin, einen Bestandtheil derbittern Mandeln ausmachend, woraus sich unter Gegenwart desWassers und eines zweiten in denselben vorhandenen Stoffes,Synaptase genannt, Blausaure dann Bittermandelöl (Ben-zoylwasserstoff) bildet, wegen welcher Eigenthümlichkeitman diese beiden Stoffe anstatt der medicinischen Blausaure inder Absicht zum medicinischen Gebrauche vorschlug, um ein stetsgleichförmig wirkendes Mittel in Anwendung zu bringen; jedochscheint mau wieder davon abgekommen zu senn, weßhalb, da dieDarstellung des Amygdalins, so wie der Synaptase im 6. Heftedes Neuesten, S. 116 und S. 138, weiters 1. Heft, S. 167(2. Aufl., S. 157)), dann S. 141, allwo auch das Nähereüber Benzoylwassersloff oder das besagte Bittermandelöl, end«