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2 (1844) Pharmaceutische Präpratenkunde als Erläuterung der in der österreichischen Pharmacopöe enthaltenen, so wie der sonst noch am meisten gebräuchlichen, besonders der neuesten zubereiteten Arzneimittel
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618
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Hand geschloffen und der Inhalt, nämlich GaS und Wasser, un-ter einander geschüttelt, was so oft wiederholt wird, bis manzuletzt beim Abnehmen der Hand von der Flasche nach demSchütteln kein Zischen, wegen des durch Statt findende Absurd»tion des Gases entstehenden leeren Raumes, mehr bemerkt; auchkann man auf die gewöhnliche Weise Kohlensäuregas in das, ineiner Flasche befindliche luftleere kalte Waffer einströmen lassenund zeitweilig schütteln ; oder man versieht die mit diesem Gas ge-füllte Flasche mit einem Stöpsel, welcher der Länge nach durch-bohrt ist, in welcher Ocffnung ein Faden befindlich, an dem ei»Zinnblättchen befestiget, das den Durchmesser der schmäler»Fläche des Stöpsels hat, und daher an dieser Seite angebrachtwird, was ganz einfach derart bewirkt wird, daß man daöZinnblättchen eben nur so weit durchbohrt, daß der Faden durch,gezogen werden kann, und dann am Ende desselben einen Kno-ten macht; die mit solchem versehene Flasche (oder mehrere der-selben) taucht man mit der Mündung abwärts in kaltes Waffer,so daß sie etwa 2 Zoll tief uuter solchem senkrecht eingetaucht sichbefinden, zu welchem Zwecke man sie auf eine geeignete Weisebefestigen oder beschweren muß, damit sie in dieser Stellung er-hallen werden.

Vermöge des hierdurch bewirkten Druckes dringt Wafferin die Flasche, versperrt sich aber durch das am Ende des Stöp-sels befindliche Zinnblättchen den Rücktritt, daher wegen dergleichzeitigen Compreffion des Gases solches nach und nach vomWaffer absorbirt wird, in dessen Folge letzteres auch immer mehrin die Flasche dringt (deßhalb von außen ersetzt werden muß)und endlich sie vollkommen ausfüllt, auf welche Weise solchesein gleiches Volumen Kohlensäure verschluckt enthält; ist diesesder Fall, so wird die Flasche mit einem anderen genau passendenStöpsel verschloffen, verpicht, und an einen kühlen Ort ge-bracht. Um eine größere Quantität Kohlensäure mit Wafferund anderen Flüssigkeiten zu imprägniren, gebraucht man be-sondere Compressionsoorrichtungen, die im 64. Bande, S.333und mehreren anderen Bänden des polyc. Journals von Ding-ler, so wie auch in den Annale» der Pharm, 23. Bd., S. 343, impharmaceutischen Centralblatt 1837, S. 647; 1844, S. Z53,dann im technischen Wörterbuche von Karmarsch und H e e-