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2 (1844) Pharmaceutische Präpratenkunde als Erläuterung der in der österreichischen Pharmacopöe enthaltenen, so wie der sonst noch am meisten gebräuchlichen, besonders der neuesten zubereiteten Arzneimittel
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welcher Kohlensäure demnach den Hauptbestandtheil ausmacht;eine nur aus Kohlensäure und Wasser bestehende Flüssigkeit istunter der Bezeichnung:

Hc^u» »erat«, Hyu» »oi^ulg »imr/lex, H<^u» »e>6i o»rl>onit:i,einfaches Sauer w asser, Kohlensaurem asser, nachmehreren Pharmucopöen officinell, die entweder derart erhaltenwird, daß man Kohlensäure in eine, auf die Brücke der pneu-matischen Wanne umgekehrt gestellte, durch Auskochen von allerLuft befreites, dann wieder möglichst erkaltetes Wasser enthaltendeFlasche ganz langsam*) eintreten laßt; von Zeit zu Zeit wird dieFlasche abgenommen, die Mündung derselben mit der stachen

*) Um die Entwicklung der Kohlensäure der stattfindenden Absorbi»rung gemäß zu reguliren, wendet man nach Mohr eine Vorrich-tung an, die nach dem Prinzip« der Döberei n er'schen Zünd»Maschine eingerichtet ist, nämlich in ein weites Zylinderglas stelltman umgekehrt eine Porzellanschale oder einen angemessen großenGlasmörser, aufweichen man ein Stuck weißen Marmor, Kreideic, legt, dann so viel verdünnte Salzsäure eingießt, daß diese durchEinwirkung auf das Kalkcarbonat Kohlensäure entwickelt; inbesagtes Glasgefäß senkt man ferner eine Pristley'sche Glas'glocke oder was dasselbe ist, eine Flasche, deren Boden abge-sprengt, im Hals aber in einen Kork das (wo möglich mit einemHahn in Verbindung stehende) Gasleitungsrohr befestiget enthält jedoch so, daß zwischen beiden Vorrichtungen ein Zwischenraumvon etwa l/2 Zoll bleibt; wenn nun durch Einwirkung der ver-dünnten Salz- oder einer andern Säure Kohlensäuregas entwi-ckelt wird, so sammelt sich dieses innerhalb der, den Gasbehäl-ter bildenden Glocke oder Flasche an, und kann mittelst des Hah-nes beliebig entwickelt werden; tritt nun solches in die mit Was-ser gefüllte Flasche und wird nicht absorbirt, so findet ein Rück-druck des Gases auf die in der vorbeschriebenen Vorrichtung befind-liche Säure Statt, diese steigt in den obgedachten Zwischenraumiu die Höhe, und kommt so außer Berührung mit dem kohlen-sauren Kalke; wird jedoch solches allmälig absorbirt, so läßt auchder Druck nach, die Säure steigt wieder innerhalb des Gasbe-hälters auf, kommt sohin mit dem besagten Larbonate zusam-men, die Einwirkung beginnt neuerlich und regulict sich so, wieandererseits durch den Hahn die Entwicklung beliebig vor sich ge-hen kann.

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