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ist'; am dessen ist es daher, nur eine verhältnißmäßig geringeMenge Alaun auf einmal zu erhitzen , und wenn solcher gehörigentwässert worden, heran:' zu nehmen, eine neue Portion ein-zutragen u. s. w. zu verfahren.
Wie gesagt verliert der Alaun durch das Erhitzen sein Kry-stallwasser (je nach dem Hitzegrade ganz, oder er behält noch1 Atom hiervon zurück) und bildet dann eine weiße lockere Masse,zerrieben ein glanzloses Pulver, das frisch bereitet fast geschmack-los ist, jedoch durch längere Einwirkung der Luft wieder seinenursprünglichen, und in Verbältniß der Masse einen mehr zusam-menziehenden Geschmack bekommt, wie auch mehr Waffer als imkrystallisirten Zustande zur Auflösung braucht, die unmittelbarnach der Bereitung gleichfalls nur langsam erfolgt, aber bei demaltern Präparate, falls es gehörig beschaffen, ohne Rückstanderfolgen muß.
Derselbe wird gleichfalls mit andern Zusätzen in Pulver-form innerlich, so wie als gelindes Aetzmittel äußerlich ange-wendet.
Besondere Alaunzubereitungen sind:
«. Blumen äraooni«»!,uin,
?ulviz gkuminosuz Nelvotii, ^lumon tiriotum M^nzicnti, bra-ch e N b l u t h ä l t i g er Alaun.
Selber wird nach der l'nzrm, ngmbur^. erhalten, wennman: gepulverten Alaun 2 Theile, in einem eisernen
Löffel bei gelindem Feuer schmilzt, dann
Drachenblutpulver 1 Theil zusetzt, durch flei-ßiges Umrühren vermengt, dann ausgieße, nach dem Erkaltendie Masse zerreibt und aufbewahrt.Auf gleiche Weise werde bereitet:
si. Blumen Kino»»tum,
der kiilohält ige Alaun.
^. H,<zua »luminoz»,
Alaun flüssig keit.
Alaun l Drachme, werde inRosenwasser 5 Unzen aufgelöst.