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Säure größtentheils verliert, so daß solche, je nach dessen Zu-sammensetzung allein, oder nebst schwefelsaurem Kali im Rück-stände bleibt.
Fehlerhaft ist der Alaun / wenn er gefärbt ist, die Auf-lösung in Waffer mit Blutlaugensalz versetzt, alsogleich oder inkurzer Zeit einen mehr oder weniger gefärbten Niederschlag her-vorbringt.
Der Alaun wird theils für sich als Pulver, in der Auflösungmit anderen Zusätzen innerlich, so wie äußerlich in Form vonAugen-, Mund-,Gurgelivaffer zu Injektionen, Umschlägen undalsBestandtheil anderer Zusammensetzungen, wie des Wundsteius(S. 127), der Alaunmolken u. s. w., insbesondere auch im waffer,freien Zustande als
Hlumen calcinlltum, ^r<;il!2 «uliui'Ic» uzt«, 8uli»z »lumiuZeet Kali ex8iocntum, gebrannter oder wasserfreierAIaun,medicinisch angewendet, welches Präparat erhalten wird, wennman eine beliebige Menge des reinen Alauns in einen reinenirdenen Schmelzciegel oder auch in einen irdenen unglasirtenTopf, jedoch so bringt, daß dieser so wie jener kaum zur Hälftedavon voll werde, das Gefäß in einen Windofen fetzt, nungelindes Feuer gibt, damit der Inhalt schmelze, wornach mansolches etwas vermehrt und in diesem Zustande so lange unter-hält, bis das Salz in eine schwammige Masse übergegangen ist,die man mittelst einer Spatel :c. herausnimmt, zu Pulver zer-reibt und an einem trockenen Orte aufbewahrt.
Um entsprechend zu verfahren, darf mau keine große Quan-titäten Alaun auf einmal behandeln, schon deßwegen, weiterbeim Aufblähen leicht über den Rand des Schmelzgefäßes kommt,theils auch in das Feuer fällt und verunreiniget, wie auch selbstwegen unmittelbarer Einwirkung deö Feuers zu stark gebranntwird, außerdem weil leicht eine größere Masse inwendig unver-änderte Salztheile einschließt, endlich weil man größere Aufmerk-samkeit anwenden muß, um einen Antheil nicht zu wenig, denandern nicht wieder zu viel zu erhitzen, durch welch letztern Um-stand eine partielle Zersetzung der schwefelsauren Thonerde er-folgt, »nd das Präparat in Wasser nicht mehr vollständig löslich