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filtrirt und bei sehr gelinder Wärme s« weit abdampft, bissie zu einer gallertartigen Masse gesteht, die alsogleich in gutverstopften Glasqefaßen aufbewahrt wird.
Dasselbe bildet eine fast unkrystallisirbare Masse, die dem-nach meist nur zu einer weißen dicken, gelatinösen Substanz aus-trocknet, aber nach dem Erkalten wieder liquid wird, einen starkzusammenziehenden, zugleich etwas süßlichen Gesckmack besitzt, ander Luft Feuchtigkeit anzieht, sich in Waffer leicht ausiöset, beimäßiger Wärme Effigsaure unter Absetzung eines basischen, inWaffer unlöslichen Salzes verliert, daher dessen Darstellung großeVorsicht erheischt. — Man gebraucht es zuweilen als adstringi-rendes Mittel beim Blutspeien und Nachtripper; sonst ist es derausgezeichnet antiseptischen Eigenschaft wegen zur Conseroirungder Leichname und anatomisch-pathologischer Präparate wichtig.
8ull»z »luminae 5. grßillÄO, schwefelsaure Thon-c rde.
Dieses Salz wird wie die ol'ige Verbindung erhalten, wennman in reine verdünnte Schwefelsäure unterhäusigem Umschüttet»so lauge Thonerdehndrat einträgt, bis sich nichts mehr auflöset,die Flüssigkeit filtrirt, solche dann bei gelinder Wärme bis zurSyruvconsistenz abdampft und die dickliche Substanz aufbewahrt.
Dasselbe krnstallisirt gleichfalls schwierig in kleinen Vlätt-chen, sondern bildet meist nur, wie gesagt, ein dickliches Fluidum,das, falls die Säure vorwaltet, hngroscopisch, sonst aber luftbe-ständig ist, einen stark zusammenziehend süßlichen Geschmack besitzt,sich in Waffer leicht auflöset, in der Hitze schmelzt, das gebun-dene Waffer verliert, wornach eine poröse, nur schwierig inWaffer lösliche Masse zurückbleibt, die erst in der Glühhitze eineZersetzung erleidet. — Die medicinische Anwendung findet ineinigen Fällen der Diarrhöe Statt.
Das eigentliche officinelle Salz ist:
suis»» nluminae et Ilgll svel lixivZe i!Ut ^»«taszüe) »oiclulus.8ulkgz aluinlnico-llalicilz cum 3<zu2 , 8u!t»8 Ilülieo Älumini»«um, schwefelsaure Kali »Thon erde, Kali-Thon-