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zerreibliche und nur mit Mühe ein feines Pulver gebende Masseerhallen wird.
Will ni6„ ein reineres Thoncrdehydrat darstellen, so wirdder gehörig ausgewaschene Niederschlag, ohne ihn zu trocknen, inreiner verdünnter Salzsäure ausgelost, salzsaure lLaritsolutwnmit Vorsicht, daß lein Ueberschuß hinzukomme, zugetropft, danndem filtrirten Fluidum bis zur deutlichen alkalischen ReaktionAetzammouialsiüffglcit zngeseßt, der durch selbe hervorgebrachteNiederschlag weiter wie oben angegeben behandelt.
Das Thonei'dehudrat bildet ein weißes geruch - und ge-schmackloses, lliftbestandiges, in Waffer unlösliches Pulverdas erhitzt, das Hydratwasser verliert und reine Thonerde hin-terläßt, die dann höchst strengflüssig, so wie in Säuren schwerlöslich sich verhält, wogegen jenes von Säuren und firen Alkalienleicht aufgcuommen wird.
Fehlerhaft erscheint solches, wenn es gefärbt, nicht feinpulverig, sondern gleichsam grobkörnig ist, mit Wasser zusam-mengeschüctelt, diesem salzige Theile abgibt; in verdünnterSalzsäure nicht vollständig aufiöslich ist, endlich wen» aus dieserSolution die Thonerde durch Ammoniak vollständig gefallt, dannsolche abgedampft und der Rückstand geglüht, eine namhafteQuantität salziger Stoffe im Rückstände bleibt.
A n wend u u g. Die Alaunerde wird neuerer Zeit als einvorzügliches Mittel bei chronischen Diarrhöen, der Brechruhru, dgl,, besonders wenn Säure in den ersten Wegen vorhandenund zwar in Verbindung einer Oel- oder Samen-Emulsion nebsteinem Syrup und destillirtem Waffer oder mit beiden letzterenund Gummischleim zu einer Art Emulsion angemacht, verwendet.Man sehe Rie cke: die neuern Arzneimittel S. 50 u. s. w.
Außer dieser werden noch nachstehende zwei Th«nerdesalzezuweilen angewendet:
Hoetci« gluminne, ^r^illa »crtio», essigsaure Thon-erde oder Alaunerde.Acetat, welches Salz erhalten wird,wenn man obbeschriebenes Thoncrdehydrat in, in einem Kolbenbefindliche concentrirte Essigsäure so lauge einträgt, bis diese beianhaltendem Uinschütteln nichts mehr auflöset, die Solution