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noch so lange einer etwas vermehrten Hiye ausseht, bis derInhalt vollkommen geschmolzen ist, in welchem Flusse man ihneine Zeit lang (je nach der Quantität 5 — 10 Minuten lang)erhalt, dann in einen früher mit Uuschlitt oder Kreide bestriche-nen und erwärmten Gießpukel ausgießt — in Ermanglung dessendie Masse im Tiegel erstarren läßt — nach dem Erkalten dieüber dem Metalle befindliche Schlacke sorgfältig entfernt, dasMetall aber aufbewahrt.
Wird Schwefelantimon, Weinstein und Salpeter auf dieangezeigte Weise in Berührung gebracht, so erfolgt zuerst eineZersetzung der beiden Salze, indem die Wein- und Salpeter-säure gegenseitig Bestandtheile abgeben, in dessen Folge mehreregasförmige Produkte gebildet werden, die entweichen, wornachdas in beiden Salzen einen Bestandtheil ausmachende Kali unddas vorhandene Schwefelantimon aufeinander wirken, ihre Be-standtheile austauschen, so daß Kaliumsulfurid und Antimon-oryd gebildet wird, welch letzteres aber wieder durch die von derzersetzten Weinsäure übrig bleibende Kohle, sohin unter Bildungvon Kohlenoxydgas reducirt wird, weßhalb sich metallischesAntimon abscheidet, und späterhin zu einer Masse zusammen-schmilzt; jedoch wird auch ein Antheil von Kaliumsulfurid auf-genommen, so wie andererseits das Antimon sich mit einen An-theil Kalium verbindet und selbst etwas schwefelsaures Kali ge-bildet wird. Die über dem erhaltenen kaliumhältigen Antimonbefindliche Schlacke besteht demnach aus Spießglanz-Schwefel-kalium, dann gleichzeitig gebildeten kohlen- und schwefelsaurenKali. — Damit aber ein zusammengeflossener Regulus erhaltenwerde, ist es nöthig, daß die Masse im gehörigen Flusse sichbefinde, weil sonst das Metall in einzelnen ungleich großenKörnern, oder noch mehr zertheilt, der Spicßglanzlcbcr beige-mengt bleibt, daher sich nicht absondert, nur schwer durch Aus-laugen derselben abgeschieden werden kann und dann ein nach-folgendes Zusammenschmelzen nothwendig macht. — Von vierTheilen angewendeten Schwefelantimons erhält man gewöhnlichI Theil, oder etwas darüber Negulus und 4'/, Theil Spieß-glanzleber.
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