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concentrirt, und wie früher verfahren; das erhaltene abgetrockneteSalz aber in wohl vermachten Glasgefäßen aufbewahrt.
Durch die Salpetersäure wird das Zinn unter Entwicklungvon Stickstoffoxudul oder Orydgas orndirt, aber in »tglu n»z-oenti von der Salzsäure aufgelöst, so daß die Flüssigkeit salz.-saures Zinnoxyd enthalt, was aber nur der Fall, wenn eineProbe derselben mit Aetzsublimatsolution versetzt, feine Trübungmehr hervorbringt, denn hat sich während der Einwirkung desKönigswassers auf das Metall bedeutend Säure verflüchtigt, oderist dieselbe überhaupt nicht hinreichend, dagegen jenes in größererMenge angewendet worden, so bildet sich auch gleichzeitig salz-saures Zinnorydul (Zinnchlorür), welches auf die Aetzsublimat-solution zersetzende Wirkung hat, in welchem Falle der Zinn."auflosung noch verhaltnißmaßig Königswasser zugesetzt und wei-ter erhitzt werden muß; durch das nachfolgende Abdampfen wirdnebst dem Wasser auch die beigemengte Säure entfernt, so daßdann eine Verbindung zurückbleibt, die aus
1 Atom Zinnoxyd 42,85)
2 » Salzsäure oder . 41,69 > in 100 Theilen,
3 « Wasser 15.46^oder auch aus 35,97 Zinn )
42,31 Chlor j> in 100 Thcilen21,72 Wasser )besteht.
Das salzsaure Zinnoryd oder das wasserhaltige Zinnchloridbildet eine ungefärbte, seidenglänzende, aus kleinen Nadelnbestehende Salzmasse, die einen sehr styptischen Geschmack be-sitzt, an der Luft hugroscopisch sich verhält, in Wasser, wieauch iu Weingeist auflöslich ist, und in der Hitze in Wasser,Salzsäure, Zinnchlorid, die sich sammtlich verflüchtigen, dannrückbleibeudes Zinnornd zerfällt.
Man hat dieses Salz in mehreren Krankheiten (Hufe-land's Journal 1837, S. 94) als sehr wirksam angerühmt,daher es vorzügliche Beachtung verdient; die beste Anwendungs-form ist nach Nr. Schlesinger die Auflösung in Salzäther-geist, und zwar I Gra» des Salzes in I Drachme des letzteren,von welchem dann 4 bis 5 Tropfen, und wenn erforderlich, insteigenden Gaben verabreicht werden.
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