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des, gröbliches Pulver, das sich in Salzsäure ohne Brausenauflösen, und eine ungefärbte Flüssigkeit (S. 319) liefern muß.
Dasselbe wird, so wie das gefeilte Zinn, als Wurmmittelhauptsächlich in Form einer Latwerge wie auch in Voli, oder alsPulver mit anderen Zusähen medicinisch angewendet; — dasfeine Zinnpuloer, insbesondere mit Zucker, dann Zusatz von etwasBorar als Streupulver gegen Hornhautflecke benützt.
Außer den bezeichneten werden noch nachbezeichnete Zinn-präparate in arzneiliche Anwendung gebracht, und zwar:
Zinnamalgam, welches erhalten wird, wenn man:
Zinn 3Theile in einem reinen eisernen Löffel schmilzt, dannQuecksilber 2 Theile hinzusetzt, und darauf in einemsteinernen Mörser so lange zusammenrcibt, bis das Gemengeden starken metallischen Glanz verloren und ein mehr mattgrauesMagma darstellt, das gleichfalls mit anderen Zusahen als Pul-ver oder in Latwerg, ja selbst als Salbe gegen Würmer und inhämorrhoidalischen Leiden, besonders in letztangegebener Formempfohlen wurde.
AIuri25 8l°miii, H)'lIr<)oIiIol'Ä5 8tanni, (^loi'iüum »tannicum H^u», salzsaures Zinnoxnd, Hydro ch lorsauresZinnoi-yd, Zinnchloridhydrat.
Dasselbe wird erhalten, wenn man reines, auf die 5or-besagte Weise (S. 320) zertheiltes Zinn mit 6 Theilen einerMischung von 3 Theilen Salzsäure von 1,130 spec. Gewicht und1 Theil Salpetersäure von 1^200 spec. Gewicht in einen Kolbenübergießt und die Einwirkung durch gelinde Wärme unterstützt,falls sie aber zu heftig werden sollte, durch Zusah von destillirtemWaffer mäßiget; ist die Aufiöjuug vollkommen erfolgt, so wirddie Solution, wenn nöthig, filtrirt, und in einer Porzellan-schale bis zur Erscheinung einer starken Salzhaut abgedampft,dann an einem kühlen Orte stehen gelassen; die der Salzmaffenoch beigemengte Flüssigkeit wird sodann abgeseiht, jene auf einFiltrum gesammelt, sämmtlich abgesondertes Flinoum weiterPr>!par«tenfun»t. 21
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