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2 (1844) Pharmaceutische Präpratenkunde als Erläuterung der in der österreichischen Pharmacopöe enthaltenen, so wie der sonst noch am meisten gebräuchlichen, besonders der neuesten zubereiteten Arzneimittel
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8t2Nnum ra8^2luin 8. limatum, welche Zinn feile durch me-chanisches Feilen des reinsten Zinnes mit einer hierzu bestimmtenFeile gewonnen, dann durch ein angemessenes Sieb geschlagen,um die größern Theile abzusondern, während das feinere i» wohl»vermachten Gefäßen ausbewahrt wird.

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8t2nnum ^>ulv6i3lum !i. ^>ll»e^>»l'2tum, granulilteö, ge-pulv ertes oder vr ä pa rirtes Zinn. Um solches zu erhal-ten, wird reines Zinn in einem eisernen Löffel geschmolzen undin diesem Zustande in eine hierzu bestimmte hölzerne, innen mitKreide gutausgestrichene Gra nu lirb ü chse eingegossen, dannnach einigen Augenblicken, damit sich die durch das heiße Me-tall erwärmte Lnft ausdehnen könne, der gleichfalls bekreideleDeckel aufgesetzt, uud nun so lange schnell geschüttelt, bisdas Metall wieder in ganz kleinen TheilcheN erstarrt ist, das,um den gröberen Antheil zu entfernen, durch ein mittleres Haar-sieb geschlagen, das abgesiebte feinkörnige Pulver aber zur Ab-fonderung der Kreide mit Wasser zusammengerieben, und solange geschlemmt, bis Letzteres rein abläuft, dann das so ge-reinigte Metall getrocknet und aufbewahrt wird.

In Ermanglung einer Granulirbüchse und der erforder-lichen Handhabung kann man auch zweckgemäß derart verfahren,daß man das geschmolzene Zinn in einen erwärmten Mörser gießt,und mit einem abgerundeten Pistille schnell so lange reibt, bisdasselbe wieder gänzlich erstarrt ist, dann das feine Pulver vondem gröbern durch ein Sieb trennt, letzteres, wenn nöthig, noch,mals schmelzt, wie früher verfährt, dann das so vräparirte Zinnaufbewahrt.

Sonst kann Zinn in feinpulverigen Zustand versetzt werden,wenn man reines Staniol mit Zucker so lange zusammenreibt,bis Alles ein gleichförmiges Pulver darstellt, das mit Wassererhitzt, an dieses den Zucker abgibt, während das Zinnpulverzurückbleibt, das noch ausgewaschen und dann getrocknet wer-den muß.

Das granulirte Zinn bildet ein grauweißes, mattglänzen-