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Ammoniaksalze zusammengebracht, ein schön citronengelbcr pul-veriger Niederschlag erfolgt, während Natronsalze nicht getrübtwerden, welchen Umstand man auch benutzt, um letztere vonelfteren bei chemischen Reaktionen zu unterscheiden, wie auch zutrennen.
NIuria8 natri et ^>l2tin20, ?l2tin2 murillliea ngNongtO,(!^!c>ii<luin ^launi et nutrii, salzsaures Platinoxnd-Natron, Plati n-Natriu mchlorid Natr iuniplatin-chlor id.
Selbes wird erhalten, wenn man 100 Thcile der auf dievorbeschriebene Weise erhaltenen krystallinischen Masse und 63Theile reines Kochsalz in der hinreichende» Menge heißem destillir-ten Wasser auflöset, und die nöthigenfalis filirirte Solution durchAbdampfen :c. zum Krystallisiren bringt.
Dieses Salz bildet schon gelbe, aus 14,8 salzsaurem Platin»oryd, 34,5 Kochsalz u»d 10,7Wasser bestehende, glänzende, demanalogen Goldsalze ähnliche Prismen, die leinen Geruch, abereinen metallischen Geschmack besitzen, luftbestandig sind, sich i»Wasser, wie auch im Weingeist auflösen, und in der Hitze, nach-dem sie zuerst unter Aufblähen Wasser abgegeben und braungeworden, derart zersetzt werden, daß Platin nebst Kochsalzzurückbleiben.
Mit beiden Präparaten sind erst vorläufige Versuche ange»stellt worden, woraus sich ergab, daß sie in ihren Wirkungenmit den gleichen Goldverbindungen übereinkommen, daher insyphilitischen, wie nicht minder in scirrhösen und rheumatischenLeiden mit Erfolg angewendet werden können. — Man seheMagen die, die neuern Arzneimittel, S. 376.
9. I>1uml)um.
Das Blei (3iUurnu«) ist ein allgemein bekanntes Metall,das in Bezug seines Vorkommens, Gewinnung, Sorten undBeschaffenheit in der ersten Abtheilung dieses Commentars S. 97erläutert worden; eben allda sind in den nöthigen Beziehungendie eine pharmaceutische Waare ausmachenden, nachfolgend na<mentllch angeführten Bleiverbindungen erörtert worden, und zwar: